Aktueller Channel Fokus:

Distribution

PartnerNetwork-Programm

Oracle OpenWorld 2017 präsentiert autonome Datenbank

| Autor: Sarah Gandorfer

Larry Ellison, Oracle Executive Chairman of the Board and Chief Technology Officer
Larry Ellison, Oracle Executive Chairman of the Board and Chief Technology Officer (Bild: Oracle)

Auf der Oracle OpenWorld stellt Oracle-CTO Larry Ellison die erste autonome Datenbank vor. Sie soll sich durch automatische Administration, 99,995prozentige Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sowie hoher Kosteneffizienz auszeichnen. Zudem hat der Hersteller sein Partnerprogramm überarbeitet.

Am vergangenen Sonntag eröffnete Larry Ellison, Oracle Executive Chairman of the Board and Chief Technology Officer, die Oracle OpenWorld 2017. Zur 21. Veranstaltung dieser Art erwartet der Hersteller zehntausende Kunden und Partner aus 175 Ländern sowie über 18 Millionen Online-Teilnehmer. Vom 1. bis zum 5. Oktober finden die Konferenzveranstaltungen in 18 verschiedenen Locations des Moscone Centers in San Francisco statt.

Bei seiner Eröffnungsrede stellte Ellison neue Anwendungen aus dem Bereich Machine Learning für Database und Cyber Security vor. Mit der Oracle Autonomous Database Cloud zeigte der CTO eine autonom operierende Datenbank sowie automatisierte Cybersecurity-Anwendungen, die Cyber-Angriffe in Echtzeit erkennen und bekämpfen.

Die Oracle Autonomous Database Cloud basiert auf der Oracle Database 18c und nutzt Machine-Learning-Technologien, um vollautomatisiert zu arbeiten. So wird die Oracle Datenbank befähigt, sich selbst laufend zu aktualisieren, Kapazitäten nach Bedarf anzupassen sowie Fehler zu erkennen und zu beheben. Damit wird menschliches Eingreifen zur Verwaltung der Datenbank obsolet, was Fehler vermeidet und außerdem Arbeitskosten reduziert. „Das ist das Wichtigste, was wir seit langer Zeit gemacht haben“, findet Ellison. „Wir können auf dieser Grundlage eine Verfügbarkeit von 99,995 Prozent und einen geplanten oder ungeplanten Systemausfall von weniger als 30 Minuten pro Jahr garantieren.“

Zudem seien die Kosten bei Wettbewerbern bei identischem Workload – Ellison nannte hier explizit die Data-Warehouse-Anwendungen des Amazon Web Services – fünf- bis achtmal so teuer wie bei der automatisierten Oracle-Database. Die Autonomous Database Cloud des Herstellers soll noch im Kalenderjahr 2017 verfügbar sein, zunächst für Data Warehouse Workloads.

Vergleich mit Amazon

Zum Schluss seiner Keynote demonstrierte Ellison Testergebnisse, die eine massive Lücke hinsichtlich der Performance zwischen der Oracle-Database auf Oracle-Cloud und Oracle-Database auf Amazons Relational Database Service (RDS), aufzeigten. Unterschiede gibt es dabei unter anderem zwischen Amazons Service Level Agreements, die laut Ellison zahlreiche Ausnahmen enthalten, und der tatsächlichen Verfügbarkeit des Systems. Laut dem CTO werden bei Amazon Web Services zahlreiche Ursachen geplanter und ungeplanter Ausfallzeiten nicht miteinbezogen, darunter Ausfallzeiten wegen Software Bugs, Wartung, Upgrades und Patching sowie Kapazitätsanpassungen bei Compute und Storage. Ellison erwähnte außerdem, dass Amazon und SAP zu den größten Nutzern von Oracle zählt.

Neues Oracle PartnerNetwork-Programm

Um das Partnergeschäft zu verbessern, startet Oracle-PartnerNetwork (OPN) sein neues Oracle-Cloud-Excellence-Implementer-Programm (CEI). Dieses zeichnet all diejenigen Partner aus, die bei der Entwicklung ihres Cloud-Geschäfts mit ihren Kunden besonders erfolgreich sind, wobei die Bewertung strengen Kriterien unterliegt. Auf diese Weise – sowie über den OPN-Solutions-Katalog – gewinnen Kunden eine umfassende Übersicht über die Qualifikationen der Oracle-Partner und finden somit leichter den IT-Dienstleister, der genau über die Expertise verfügt, die sie benötigen.

Partner, die den CEI-Status erlangen, können sich auf dem Markt weiter differenzieren und erhalten vielfältige Unterstützungsleistungen des Hersteller. Eine Liste aller CEI-Partner findet sich auf dem Oracle-PartnerNetwork-Portal. Das CEI-Programm ist ab sofort für OPN-Mitglieder verfügbar. Der Fokus liegt dabei zunächst auf SaaS-Implementierungsprojekten.

Das Partnergeschäft laufe laut Hersteller gut. So konnte das Unternehmen 2016 alleine im Cloud-Bereich einen Umsatzanstieg von 105 Prozent verzeichnen. Insgesamt zählt das OPN rund 25.000 Mitglieder. Seit dem Launch des Cloud-Programms im Februar 2016 sind zudem über 2.600 Partner dieser Sparte beigetreten.

Oracle stellt neue Cloud-Lizenz-Modelle vor

Bring Your Own License

Oracle stellt neue Cloud-Lizenz-Modelle vor

25.09.17 - Künftig können Unternehmen, die bereits über On-Premises-Lizenzen von Oracle verfügen, diese auch für Platform-as-a-Service (PaaS) nutzen. Mit den neuen Universal Credits haben Kunden außerdem die Möglichkeit, ein Prepaid-Guthaben für Cloud-Services zu erwerben. lesen

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44929312 / Cloud)