Authentifizierungslösung erlaubt individuelle Regeln Oracle löst das Access Management von den Applikationen

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Den Entitlements Server rückt Oracle in den Mittelpunkt seiner Access-Management-Suite. Mit ihm können Anwendungsentwickler differenzierte Authentifizierungsregeln außerhalb der Anwendungen entwerfen.

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Achteinhalb Milliarden investierte US-Dollar für den Aufkauf von Bea zu Jahresbeginn sollen nicht umsonst gewesen sein: Die IAM-Suite (Identity and Access Managment) »Aqua Logic Enterprise Security« von Bea steht nun im Zentrum der Oracle-Access-Management-Suite. Mit dessen Hilfe lassen sich Regeln zur Authentifizierung entwickeln, die nicht mehr in bestimmte Anwendungen eingebettet sein müssen.

Christian Patrascu, Principal Product Manager Oracle Fusion MiddlewareEMEA, bringt die Idee, die hinter der Entwicklung der IAM-Suite stand, auf den Punkt: »Die gesamte Security-Logik musste im Grunde für alle Applikationen neu erfunden werden. Die Suite sollte es Partnern ermöglichen, gemeinsame Dienste zu entwickeln, die über alle Applikationen hinweg genutzt werden können.«

Diese Dienste stehen laut Patrascu dann auch für Applikationen von Drittanbietern, wie beispielsweise SAP-Anwendungen, zur Verfügung. Zudem unterstützt die Lösung Standards von Microsoft und kann über SPML (Service Provisioning Markup Language) Provisioning-Dienste ansprechen.

Im Einzelnen besteht die Suite aus folgenden Komponenten:

  • Entitlements Server: erlaubt die Auslagerung der Authorisierungspolicies aus den Applikationen.
  • Adaptive Access Manager: bietet die Möglichkeit einer Multifaktor-Authentifizierung.
  • Access Manager: Single Sign-On-Lösung, auch als Stand-Alone-Produkt erhältlich.
  • Identity Federation: User-Access-Lösung – auch als einzelnes Produkt zu haben – für die Zugangskontrolle zwischen Geschäftspartnern, Kunden oder Lieferanten.

Die Oracle Access Management Suite ist für Großkunden gedacht und ab sofort erhältlich. Die Preise richten sich nach Art und Umfang des Projekts. Für eine grobe Orientierung nennt der Hersteller einen Listenpreis von 46 Dollar pro User bei mindestens 2.000 Anwendern.

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