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Studie: Interaktiver Handel in Deutschland

Online-Handel erholt sich nach Corona-Delle

| Autor / Redakteur: dpa / Margrit Lingner

Nach Abklingen des ersten Corona-Schocks kaufen die Verbraucher in Deutschland wieder mehr im Internet.
Nach Abklingen des ersten Corona-Schocks kaufen die Verbraucher in Deutschland wieder mehr im Internet. (Bild: Rawpixel.com - stock.adobe.com)

Nach Abklingen des ersten Corona-Schocks kaufen die Verbraucher in Deutschland wieder mehr im Internet. Insgesamt lagen die Umsätze im E-Commerce im April mit 6,8 Milliarden Euro um 17,9 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie der Branchenverband bevh mitteilte.

Im April haben die deutschen Online-Händler den im März verzeichneten Umsatzrückgang deutlich aufholen können. Insgesamt lag der E-Commerce mit Waren um 17,9 Prozent sogar über dem Vorjahresmonat und erreichte ein Volumen von rund 6,82 Milliarden Euro. Das zeigt eine Auswertung des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) auf Grundlage einer übers ganze Jahr erhobenen Verbraucherbefragung. Damit hat sich der Online-Handel rasant vom Pandemie-Schock erholt. Noch im März hatte die Coronakrise auch bei den Online-Händlern die Nachfrage um gut 18 Prozent einbrechen lassen.

Das größte Wachstum gab es im Online-Handel mit Lebensmitteln, wo sich die Umsätze im Vergleich zum April des Vorjahres verdoppelten. Auch bei Medikamenten (plus 87 %), Drogeriewaren (plus 55 %) und Tierbedarf (plus 20 %) stieg die Nachfrage kräftig, obwohl diese Sortimente auch in der Lockdown-Phase kontinuierlich im stationären Handel erhältlich waren.

„Die enormen Steigerungen bei den Gütern des täglichen Bedarfs zeigen vor allem, dass die Verbraucher in Deutschland den Online-Handel als verlässlichen Versorger, gerade in solch einer Krise, schätzen und nutzen“, deutete bevh-Präsident Gero Furchheim die Entwicklung.

Der Online-Handel mit IT-Produkten lag im April mit einem Plus von 23,7 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau. Auch Elektronik- und TK-Artikel waren wieder sehr beliebt und verzeichneten ein Plus von knapp 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Trotz des kräftigen Aufschwungs im April konnten aber längst nicht alle Sortimente die im März erlittenen Einbußen ausgleichen. Zusammen lagen die Umsätze im Bekleidungshandel im März und April mit 17,4 Milliarden Euro noch um 8,8 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Am heftigsten waren die Einbußen aber bei den Anbietern von Schmuck und Uhren mit 40,3 Prozent.

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