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OM-D E-M1X: Systemkamera für Profis

| Autor: Lisa Jasmin Nieberle

Die Micro-Four-Thirds-Kamera kostet rund 3.000 Euro und wurde primär für Profis entwickelt.
Die Micro-Four-Thirds-Kamera kostet rund 3.000 Euro und wurde primär für Profis entwickelt. (Bild: Olympus)

Olympus stellt mit seinem neuesten Flaggschiff OM-D E-M1X ein Modell für die Profi-Liga vor, das vor allem für Action-, Sport- und Tierfotografen geeignet ist. Passend dazu – und zum 100-jährigen Jubiläum – kommen ein wetterfestes Blitzsystem sowie die OM-D E-M1 Mark II als limitierte Silver-Edition auf den Markt.

2019 feiert Olympus seinen 100. Geburtstag. Für einen gelungenen Start in das Jubiläumsjahr bringt der japanische Kamerahersteller gleich drei Neuheiten auf den Markt.

Die spektakulärste ist dabei die neue Systemkamera OM-D E-M1X. Mit ihr stellt der Hersteller seine bisher größte, schnellste und teuerste spiegellose Kamera vor. Sie wurde speziell für Fotografen entwickelt, die draußen unterwegs sind. Dementsprechend lag der Fokus bei der Entwicklung vor allem auf Wetterfestigkeit. Auch optisch wurde sie komplett neu aufgestellt. Das mit Akkus rund 1 kg schwere Gerät wartet unter anderem mit einem integrierten Akkuhandgriff und einem Gehäuse, das Schutz vor Staub, Spritzwasser und Frost bieten soll, auf. Das soll auch unter Anschluss von Zubehör wie etwa eines Mikrofons gelten. Verbaut sind zwei Akkus vom Typ BLH-1, wobei das komplette Aufladen laut Hersteller etwa zwei Stunden dauert.

Wichtige Knöpfe sind in zweifacher Ausführung vorhanden, damit sie sowohl im Hoch- als auch im Querformat an der gleichen Position liegen. Ein zusätzlicher neuer C-Arretierhebel ermöglicht die Sperrung der Bedienelemente in der vertikalen Position sowie das selektive Sperren von bestimmten Bedienelementen.

Zu den weiteren Verbesserungen zählen außerdem eine Live-ND-Funktion (Graufilter), ein anpassbares Menü, Stromversorgung und Laden über USB sowie zwei UHS II SD-Kartenfächer.

Sonys Alpha 6400 gibt Gas

Neuer APS-C-Sensor, 4K-Video und KI-Funktionen

Sonys Alpha 6400 gibt Gas

17.01.19 - Die neue Sony Kamera Alpha 6400 glänzt durch umfangreiche Verbesserungen beim Autofokus. Aber auch für Video-Enthusiasten hält sie einige neue Funktionen bereit. Als Grundlage für sämtliche Features dient der neu entwickelte APS-C-Sensor, der in der Kamera zum Einsatz kommt. lesen

Überarbeitetes Autofokussystem und Bildstabilisator

Auch der Autofokus wurde aufgewertet: Wie die OM-D E-M1 Mark II verfügt sie über 121 Kreuzsensoren mit verbessertem AF-Algorithmus. Eine intelligente Motiverkennungsfunktion des weiterentwickelten OM-D-AF-Systems kann bestimmte Motivmerkmale, wie etwa Züge oder Rennwagen, automatisch verfolgen. Außerdem lassen sich Fokuspunkte mit dem Multi-Selektor-Joystick vereinfacht verschieben. Der AF-Arbeitsbereich reicht bis zu -6 LW3 für Fotografieren auch bei wenig Licht.

Olympus hat den 5-Achsen-Sync-Stabilisator mit einem neuen Gyrosensor ausgestattet. So sollen circa 7,5 Blenderstufen kompensiert werden können, was den Einsatz eines Stativs obsolet machen sollen.

Wie beim Vorgängermodell steckt im Gehäuse ein 20,4-Megapixel-Sensor im Format 4/3 Zoll. Bis zu 60 Bilder pro Sekunde sind hierbei möglich, die von zwei TruPic-VIII-Prozessoren verarbeitet werden. Videos werden in 4K (4096 x 2160 Pixel) oder mit 120 Bildern pro Sekunde in Full HD (1920 x 2080 Pixel) aufgezeichnet

Im High-Res-Modus rechnet die Software mehrere Bilder zu einem hochauflösenden mit bis zu 80 Megapixel zusammen. Neu ist außerdem eine Handheld-High-Res-Shot-Funktion, die laut Hersteller 50-Megapixel-Aufnahmen aus der Hand ermöglicht – ohne Unschärfe durch Verwacklungen.

Im Serienbildmodus sind bis zu 18 Fotos pro Sekunde möglich, bei deaktiviertem Autofokus sind es bis zu 60 Bilder. Besonders bei Action-Fotografie ist der Pro-Capture-Modus von Vorteil, der vor der eigentlichen Auslösung schon bis zu 35 Bilder auslöst.

In der Kamera sind zudem sogenannte „Feldsensoren“ verbaut, die aus GPS-Sensor, Temperatursensor, Manometer sowie Kompass bestehen. Die Sensoren speichern die Daten und fügen sie als Aufnahmedetails den Bildern hinzu.

Die OM-D E-M1X ist ab Ende Februar für 2.999 Euro (UVP, Body) erhältlich.

Alle weiteren Neuheiten finden Sie in unserer Bildergalerie.

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