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Profi-Features wandern in Einstiegs-Kameras Olympus-Konkurrenz muss sich warm anziehen

Redakteur: Sylvia Lösel

Kamerahersteller Olympus startet gleich mit Vollgas ins Jahr 2009 und stellt zehn neue Kompaktkameras vor. Auffällig ist dabei, dass immer mehr Profi-Funktionen auch in Kameras der Einstiegs-Klasse zu finden sind.

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Stoßsicher ist sie, und sie hält auch Minusgrade aus, die µ-Tough 8000 von Olympus.
Stoßsicher ist sie, und sie hält auch Minusgrade aus, die µ-Tough 8000 von Olympus.
( Archiv: Vogel Business Media )

»Aus weit mach nah« – dank der Ultrazoom-Objektive ist dies problemlos möglich. Diese könnten sich zum Trend 2009 mausern, da sie die Vielseitigkeit einer Spiegelreflex-Kamera mit der Handlichkeit der Kompaktmodelle vereinen.

Der Zoom-Bolide von Olympus, die SP-590UZ, verfügt über ein 26-faches optisches Weitwinkel-Objektiv. Dieses deckt eine Brennweite von 26 bis 66 Millimetern ab. Außerdem verfügt die Kompaktkamera über eine Serienbildfunktion, die zehn Bilder pro Sekunde schafft. Das Zwölf-Megapixel-Modell wartet mit mechanischem und elektronischem Bildstabilisator auf, verfügt über Gesichtserkennung und Schattenaufhellung. Mit Hilfe der Mehrfachbelichtung können zwei Aufnahmen übereinandergelegt werden, so dass neue Kompositionen möglich sind.

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Sportlich und robust

Zu einem weiteren Trend könnten Kameras für sportliche Hobbyfotografen werden. In diesem Segment hat Olympus die Unterwasserkamera µ-550WP und die beiden robusten Tough-Kameras µ-8000 und µ-6000 angesiedelt.

Die µ-550WP ist ein Zehn-Megapixel-Modell, das einen dreifachen optischen Zoom bietet und Aufnahmen bis zu drei Metern Wassertiefe ermöglicht. Die µ-Tough 8000 geht sogar noch ein Stück tiefer: Bis zu zehn Metern kann man mit ihr abtauchen. Dazu ist die Kamera stoßfest bis zu einer Höhe von zwei Metern, bruch- und frostsicher bis zu minus zehn Grad. Die zwölf-Megapixel-Kamera ist mit einem 3,6-fachen-Zoomobjektiv ausgerüstet, verfügt über mechanische und elektronische Bildstabilisation und kann dank berührungsempfindlicher Tasten (Tap Control) auch mit Handschuhen bedient werden. Die µ-Tough 6000 ist ebenfalls bis zu drei Metern wasserdicht und übersteht Stürze aus 1,5 Metern Höhe.

Klein aber fein

Seine designorientierte µ-Serie erweitert der Hersteller um drei Kameras. Die Zwölf-Megapixel-Modelle verfügen über einen fünffachen (µ-5000), einen siebenfachen (µ-7000) und einen zehnfachen Zoom (µ-9000). Alle drei Kameras sind mit beleuchteten Tasten ausgerüstet und verfügen über einen Auto-Modus, der die fünf häufigsten Aufnahmesituationen automatisch erkennt und die entsprechenden Belichtungseinstellungen wählt.

Die FE-Serie ist bei Olympus die Einstiegs-Reihe. Aber auch hier finden sich inzwischen zahlreiche Features, die in höherpreisigen Modellen eingesetzt werden. Die drei Neuen (FE-5000, FE-3010, FE-45) beherrschen die Gesichtserkennung und sind, wie auch die µ-Modelle, mit dem Auto-Modus ausgerüstet. Das Spitzenmodell (FE-5000) hat sogar einen Bildstabilisator an Bord.

Alle Olympus Modelle arbeiten mit xD-Karten, können aber dank eines beigelegten Adapters auch mit SD-Karten bestückt werden.

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