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Studie hat Sparpotenzial von Kunden aufgedeckt

Oki: Unternehmen greifen clevere Druck-Technologien nicht auf

19.11.2010 | Redakteur: Katrin Hofmann

Im Druck-Bereich wir der Untersuchung zufolge Geld verbrannt.
Im Druck-Bereich wir der Untersuchung zufolge Geld verbrannt.

Geschäftskunden in Europa schöpfen die machbaren Einsparungen durch Verbesserung ihrer Technologien und Optimierung von Drucklösungen nicht aus. So wenigstens lautet ein Ergebnis einer Studie, die Oki Printing Solutions beauftragt hatte.

In Deutschland werden Materialien wie Visitenkarten, Broschüren, Poster oder Banner kaum Kosten sparend von Unternehmen selbst gedruckt. Gemäß einer Studie von Oki Priniting Solutions wird als Hauptgrund dafür eine unzulängliche Druckqualität genannt. Darüber wurde als weiterer Grund Zeitmangel angegeben: Man habe nicht die Ressourcen, herauszufinden, wie das Produzieren dieser geschäftlichen Druckunterlagen funktioniert.

Gerade im deutschen Mittelstand wäre aber das Potenzial für das Inhouse-Priniting enorm, erklärt Bernd Quenzer, Managing Director und Vice President Central Region bei Oki Systems Deutschland. Er verweist in diesem Zusammenhang auf eine im März 2009 vom Centre for Economics and Business Research veröffentlichte Untersuchung, der zufolge Firmen weltweit jährlich knapp vier Milliarden Euro sparen könnten.

Auch im Europa-Vergleich liegen deutsche Unternehmen der Oki-Studie zufolge bei der Nutzung von Inhouse-Druck, Duplex und Kostenmanagement-Software „weit hinten“. Fast 20 Prozent der Befragten denken, dass ein professioneller Drucker mit Medienflexibilität zu kostspielig ist. Quenzer zufolge sollten aber auch mittel- und langfristig anfallende Betriebskosten, Preise fürs Verbrauchsmaterial und eine optimale Auslastung bei Investitionsplänen eine größere Rolle spielen. Außerdem müsse heutzutage niemand mehr auf professionelle Druckqualität verzichten, wenn „die am Markt verfügbaren, einfach zu bedienenden Druck- und Kopiertechnologien“ genutzt werden.

Druck-Richtlinien, die zwar europaweit in vielen Betrieben vorhanden sind, werden oft ignoriert oder innerhalb der Firmen schlecht kommuniziert. Nur 36 Prozent der Befragten waren sich sicher, dass ihre Firma eine unternehmensweite Richtlinie beispielsweise zum beidseitigen Drucken hat. 12 Prozent wussten nicht, ob eine Regelung existiert.

Für die Studie „Was genau drucken Sie?“ befragte Oki Business-Anwender aus der Produktions- und Dienstleistungsbranche in 15 europäischen Ländern.

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