T-Mobile und T-Home werden zusammengelegt Obermann krempelt die Deutsche Telekom um

Redakteur: Heidi Schuster

Jetzt ist es offiziell: Die Trennung der Festnetz- und Mobilfunk-Sparte der Deutschen Telekom wird es künftig nicht mehr geben. Doch bei dieser Unstrukturierung bleibt es nicht: Unter dem alten und neuen Chef erhält die Vorstandschaft eine neue Form.

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René Obermann, Vorstandschef der Deutschen Telekom
René Obermann, Vorstandschef der Deutschen Telekom
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Strukturen der Deutschen Telekom erhalten umfassende Änderungen. Zum einen legt der Rosa Riese T-Home und T-Mobile zusammen, zum anderen gibt es Änderungen im Vorstand.

»Die Trennung zwischen Festnetz und Mobilfunk wird aufgehoben. Produktentwicklung, IT und Technik wollen wir künftig europaweit bündeln«, so Vorstandschef René Obermann. »Beim integrierten Vertrieb von Mobilfunk und Festnetz in Deutschland haben wir bereits bewiesen, dass wir Marktanteile gewinnen können, wenn wir zusammenrücken.« Obermann betonte auch, dass es sich bei der Zusammenlegung von T-Mobile und T-Home nicht um ein Personalabbauprogramm handele. Vorstandsbeauftragter für dieses Projekt ist Thomas Dannenfeldt, T-Home-Bereichsvorstand Markt- und Qualitätsmanagement.

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Die Verantwortung für das Ressort T-Home Sales & Service wird Niek Jan van Damme übernehmen. Er ist seit 2004 Geschäftsführer von T-Mobile in den Niederlanden.

Was sich sonst noch in der Vorstandschaft der Deutschen Telekom ändert, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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