PureStorage-Studie

Nur ein Zehntel ist auf DSGVO vorbereitet

| Autor: Sarah Nollau

Um den Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden, müssen Unternehmen unter Umständen in andere Technologien investieren. Doch die DSGVO-Unsicherheiten verhindern laut PureStorage eine genaue Planung.
Um den Anforderungen der DSGVO gerecht zu werden, müssen Unternehmen unter Umständen in andere Technologien investieren. Doch die DSGVO-Unsicherheiten verhindern laut PureStorage eine genaue Planung. (Bild: Pixabay / CC0)

Unternehmen sind verunsichert, wie sie sich auf die DSGVO vorbereiten sollen. Nur zehn Prozent haben ihre Vorbereitungen schon abgeschlossen. Ungewissheiten sollten schnell aus dem Weg geräumt werden, um in die richtigen Technologien zu investieren.

Eine aktuelle PureStorage-Studie kommt zu folgendem Fazit: Unternehmen sollten sich aus zwei Gründen um einen sicheren Umgang mit ihren Daten kümmern. Der erste Grund wäre die anstehende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Sie wird die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Daten speichern und verwalten werden, grundlegend ändern. Der zweite Grund ist der Wert der Daten. Sie werden in der Zukunft laut PureStorage einen hohen Vermögenswert erreichen. Doch um davon zu profitieren, müssen die Anforderungen für die DSGVO erfüllt werden.

Allerdings zeigt die Studie, dass es diesbezüglich noch Handlungsbedarf gibt. Viele Unternehmen haben noch keine konkreten Pläne für die Umsetzung. Knapp ein Fünftel (18 Prozent) haben noch nicht damit begonnen. 44 Prozent sind bereits dabei, ihre Richtlinien diesbezüglich zu überprüfen. Nur ein Zehntel gibt an, schon für die Grundverordnung bereit zu sein.

Unsicherheiten mit DSGVO

Jedes neunte von zehn Unternehmen (89 Prozent) ist sich allerdings über die Aspekte der Richtlinien, die die DSGVO mit sich bringt, nicht sicher. Besonders folgende Aspekte stoßen bei Unternehmen auf Unsicherheiten:

  • Verständnis dafür, was auf Regierungsebene erforderlich ist (44 Prozent);
  • Mangel an Ressourcen für die Verwaltung und Gewährleistung der Richtlinien (38 Prozent);
  • Lücken in der bestehenden Technologie, um den Anforderungen gerecht zu werden (34 Prozent);
  • Fehlende interne Planung, welche Schritte genau unternommen werden müssen (31 Prozent).

Eine weitere Quelle für Ungewissheiten ist für 91 Prozent der befragten Unternehmen der EMEA-Region der Brexit. Zu den größten Sorgen zählen die fehlende Klarheit zu den britischen Regierungsplänen (44 Prozent), die Einhaltung von Vorschriften (39 Prozent) und Datenhoheit (32 Prozent). Die Sorgen sollten allerdings so schnell als möglich aus dem Weg geräumt werden, denn für 76 Prozent der Unternehmen, die in Großbritannien ansässig sind, beeinflusst der Brexit die Planung und Investitionen in Technologie stark.

Plattformen für kommerzielle und politische Zwecke

EMEA-Unternehmen sind dennoch zuversichtlich, was die Etablierung des digitalen Geschäftsbetriebs betrifft. Sie zeigen sich laut PureStorage offen gegenüber der Nutzung öffentlicher, privater und hybrider Clouds. Dies hat allerdings zur Folge, dass Fragen rund um die DSGVO-Anforderungen ihrer Speicher- und IT-Ressourcen geklärt werden müssen. Unternehmen benötigen Plattformen, die in Echtzeit Daten auswerten und daraus wertvolle Geschäftsinformationen liefern können. Diese Plattformen sollten allerdings nicht nur kommerzielle Erkenntnisse liefern, sondern Unternehmen ebenfalls unter die Arme greifen, wenn sich Regulationen in der politischen Landschaft ändern.

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