Neue Geschäftsfelder erschließen Novastor bleibt bei seinen Wurzeln Backup und Restore

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führte Heidi Schuster / Heidi Schuster

Im Gespräch mit IT-BUSINESS verriet Stefan Utzinger, CEO von Novastor, warum der Hersteller ausschließlich Software für Backup und Restore und keine All-in-one-Lösungen anbietet. Außerdem sprach Utzinger darüber, wie der Hersteller seine Partner unterstützt.

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Stefan Utzinger, CEO von Novastor
Stefan Utzinger, CEO von Novastor
(Bild: Novastor)

ITB: Herr Utzinger, ich habe gehört, die Partnerzahlen haben sich in 2012 bei Novastor in der DACH-Region beinahe verdoppelt. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

Utzinger: Die Themen Backup und Storage werden von dem enormen Datenwachstum getrieben. Das generelle Feedback unserer Partner und Kunden ist, dass das Datenwachstum viel stärker ist als bisher angenommen. Die Daten werden für die Unternehmen zu einem echten Thema, auf der einen Seite als Hort von ganz wesentlichen Informationen, die man analysieren kann. Auf der anderen Seite belasten große Datenmengen die Systeme. Gerade mittelständische Unternehmen sind sich jetzt bewusst, dass sie das Thema Storage angehen und beispielsweise die Daten in die Cloud outsourcen müssen. Die Partner und Systemintegratoren, die beim Kunden vor Ort sind, werden nun mit diesen Themen konfrontiert, sehen da Geschäftspotenzial und befürchten auch, den Kunden zu verlieren, wenn sie ihn nicht dementsprechend betreuen, und deswegen suchen Reseller einen Hersteller, der in Deutschland ansässig ist und den sie ansprechen können.

ITB: Welche Neuerungen gibt es bei Novastor für den Channel?

Utzinger: Wir unterstützen den Fachhandel nicht mehr nur mit Webinaren und Mailings, sondern wir versuchen die Partner so zu qualifizieren, dass sie alle Fragen ihrer Kunden beantworten können. Unser neues Schulungs- und Zertifizierungsprogramm findet immer im kleinen Rahmen von maximal 20 Teilnehmern statt. Dabei geht es um die Themen Basis-Vertrieb und -Technik.

ITB: Sie bieten nur reine Backup- und Restore-Lösungen an. Sind beispielsweise auch All-in-one-Lösungen bei Novastor in der Zukunft denkbar?

Utzinger: Wir haben uns von Anfang an ganz klar auf Software für Backup und Restore fokusiert. Wir entwickeln unsere Software auch weiterhin nur in diese Richtung und versuchen nicht, beispielsweise Dokumentenmanagement zu integrieren. Es geht uns darum, die angesprochenen Datenmengen handelbar zu halten. Wir fokussieren daher bei der Entwicklung unserer Software die Eckpunkte maximale Skalierbarkeit, maximale Geschwindigkeit, maximale Stabilität und Reduzierung des administrativen Aufwands.

ITB: Welche Vorteile haben Reseller mit Novastor und den Produkten?

Utzinger: Unsere Software unterstützt beispielsweise nach wie vor alle Speichermedien – auch Tape. Wir haben kürzlich auch die neue Version unseres SMB-Produkts gelauncht. Da sind viele Feedbacks und Wünsche von unseren Partnern eingeflossen. So gibt es nun zum Beispiel eine Art Wizzard, der Partnern und Kunden hilft, das Produkt schnell einzurichten, schnell die entsprechenden Backups zu machen und schnell zu prüfen, ob die Datensicherungen funktionieren. Ab etwa Mitte Februar können in der neuen Version außerdem unsere Service-Provider-Partner gefunden werden, über deren Cloud-Dienste die Kunden dann ihre Daten über unsere Software speichern können. So unterstützen wir unsere Partner beim Erschließen neuer Geschäftsfelder. Zudem bieten wir einen in Deutschland ansässigen Support.

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