Dell Latitude, Precision, XPS 15, XPS 17 und Peripherie Notebooks und Peripherie für hybrides Arbeiten

Von Klaus Länger

Für hybrides Arbeiten sind vor allem Notebooks gefragt. So aktualisiert Dell die Mobilrechner der Latitude- und der Precision-Baureihe sowie XPS 15 und 17 mit Alder-Lake-CPUs. Ferner präsentiert der Hersteller USB-C-Monitore, Docking- und Konferenz-Peripherie.

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Die neue Generation der Latitude- und Precision-Notebooks sowie XPS 15 und 17 basieren auf Intels Alder-Lake-Plattform. Ferner hat der Hersteller Peripherigeräte für hybrides Arbeiten wie Monitore mit integriertem USB-C-Dock vorgestellt.
Die neue Generation der Latitude- und Precision-Notebooks sowie XPS 15 und 17 basieren auf Intels Alder-Lake-Plattform. Ferner hat der Hersteller Peripherigeräte für hybrides Arbeiten wie Monitore mit integriertem USB-C-Dock vorgestellt.
(Bild: Dell)

Dell adressiert die Nachfrage nach flexibler Hardware für den hybriden Workplace mit einer Reihe neuer Produkte. Zu ihnen zählen Notebooks mit höherer Leistung durch Intel-Core-Prozessoren der 12. Generation und einem höheren Anteil nachhaltiger Materialien, mehrere USB-C-Docking-Stations, teils integriert in Monitoren, sowie Zubehör für Videokonferenzen.

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Neue Latitude-Modelle

Das Spitzenmodell der neuen Latitude-Generation ist das als Clamshell- oder Convertible-Notebook erhältliche Latitude 9430. Der Hersteller setzt nun ein 16:10-Display mit einem Screen-to-Body-Verhältnis von 90 Prozent ein. In der 2-in-1-Version des Latitude 9430 kommt ein 14 Zoll großer QHD+-Panel mit Touch- und Stifterkennung zum Einsatz, im Clamshell-Gerät ein Full-HD+-Panel mir 1.920 x 1.200 Pixel. Beide sind mit bis zu 500 Nits sehr hell und wie alle neuen Latitudes mit einer intelligenten Privacy-Funktion ausgestattet.

Auf Wunsch registrieren die Notebooks unerwünschte Blicke über die Schulter des Anwenders und machen das Monitorbild unleserlich. Entfernt sich der Eigentümer vom Gerät, wird der Screen sofort herunter gedimmt. Die mit einem Full-HD-Sensor bestückte Webcam verfügt über einen elektromechanischen Verschluss und einen IR-Sensor für eine schnelle Anmeldung. Im Inneren arbeitet ein Alder-Lake-P-Prozessor bis hin zum Core i7 mit vPro.

Mit einem Gewicht ab 970 Gramm sehr leicht ist die Clamshell-Version des Latitude 7330. Das mit einem 13,3 Zoll großen Full-HD-Display ausgestattete Leichtgewicht mit einem Gehäuse aus Magnesium und Aluminium oder Carbonfasern nutzt als CPU die 15-Watt-Version des Alder-Lake-U-Prozessors mit zwei P- und bis zu acht E-Cores. Etwas schwerer ist die 2-in-1-Variante, die 1,36 kg auf die Waage bringt. Die größeren 14- und 15,6-Zoll-Varianten sind auch mit den schnelleren Alder-Lake-P-CPUs lieferbar, die vier schnelle P-Cores bieten und auf Wunsch mit UHD-Displays ausgestattet sind.

Bei den Latitudes der Serie 5030 gibt es diese Kombination nur beim 15,6-Zoll-Modell 5530. Das ist dafür sogar mit einer zusätzlichen Nvida Geforce MX450 erhältlich. Als schnelle Docking-Schnittstelle dienen bei allen Latitudes zwei Thunderbolt-4-Ports. Als zusätzliche Option neben dem WiFi-6E-Adapter können LTE- und 5G-Module geordert werden. Mit ExpressConnect können beide Verbindungen gleichzeitig aktiv sein, um höhere Datenraten zu erreichen.

Einen neuen optionalen Stift für die Convertibles stellt Dell ebenfalls vor. Falls der Premier Rechargeable Active Pen mit 4.069 Druckstufen vergessen wird oder verloren geht, kann er mit Hilfe der Tile-App per Smartphone lokalisiert werden.

Mobile Workstations

Unter den Neuheiten im mobilen Workstation-Segment sticht vor allem das Precision 5470 hervor, das allerdings erst in einigen Monaten verfügbar sein wird. Das 14-Zoll-Gerät ist mit Alder-Lake-H-Prozessoren bis zum Core i9-12900H ausgestattet. Er verfügt über sechs P- und acht E-Cores. Der Arbeitsspeicher ist auf bis zu 64 GB ausbaubar. Das 16:10-Display mit Full-HD+- oder QHD+-Auflösung wird auf Wunsch durch eine zusätzliche Nvidia A1000 mit 4 GB GDDR6 als Grafikspeicher gefüttert.

Die Precision-Modelle 5570 und 5770 sind die bis dato dünnsten und leichtesten mobilen Workstations mit 15,6- beziehungsweise 17,3-Zoll-Display von Dell. Sie sind zudem mit stärkeren Nvidia-GPUs ausgerüstet. Beim 5570 kommt maximal eine A2000 mit 8 GB GDDR6 zum Einsatz und beim 5770 sogar eine A3000 mit 12 GB Grafikspeicher.

Bei der Herstellung der Geräte nutzt Dell vermehrt nachhaltige Materialien. Besonders hoch ist der Anteil bei den Latitude-5030-Modellen. Hier finden beispielsweise Bioplastik aus der Papierherstellung, Recyclingkunststoff, Gummi aus Rhizinusöl sowie wiederverwertete Kohlefasern Verwendung.

Dell XPS 15 und XPS 17

Die Notebooks der XPS-Baureihe sind zwar keine reinrassigen Business-Geräte, werden aber häufig auch im Firmenumfeld oder von Freiberuflern verwendet. Die neue Generation von XPS 15 und 17 basieren nun auf Alder-Lake-H-Prozessoren, die auf bis zu 64 GB RAM zugreifen können. Zusätzlich zu den integrierten Grafikeinheiten stehen Geforce-GPUs von Nvidia zur Wahl. Beim kleineren XPS 15 gibt es entweder eine RTX 3050 oder 3050 Ti und beim größeren XPS 17 die Modelle RTX 3050 oder 3060. Beide XPS-Notebooks sind entweder mit Full-HD+- oder UHD+-IPS-Panel im 16:10-Format lieferbar. Das XPS ist 15 zusätzlich mit einem OLED-Panel, das 3.456 x 2.160 Pixel darstellt, verfügbar.

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Für die beiden XPS-Notebooks gibt Dell bereits Preise an: Das XPS 15 kostet ab 1.799 Euro (UVP), das XPS 17 startet ab 2.499 Euro (UVP).

Peripherie für den hybriden Arbeitsplatz

Notebooks allein reichen für hybrides Arbeiten natürlich nicht aus, nötig sind auch passende Peripheriegeräte. So ist bei den 4K-Displays Ultrasharp U2723QE mit 27-Zoll- und U3223QE mit 32-Zoll-Diagonale sowie beim 30 Zoll großen WQXGA-Monitor U3023E ein USB-C-Dock eingebaut. Er lädt angeschlossene Notebooks mit bis zu 90 Watt und liefert auch gleich einen LAN-Port. Beide Monitore bieten einen Gigabit-Ethernet-Anschluss.

Zudem können im Homeoffice ein privater Rechner und ein Firmennotebook mit dem integrierten KVM-Switch gleichzeitig genutzt werden. Beide Displays unterstützen Picture-by-Picture und Picture-in-Picture. Das Daisy-Chaining zweier Displays ist ebenfalls möglich.

Für Anwender, die nur eine Docking-Station benötigen, bringt Dell drei neue Modelle: Das laut Hersteller weltweit erste modulare Thunderbolt-4-Dock WD22TB4 mit zwei TB4-Ports, GbE und bis zu 130 Watt Stromversorgung für Dell-Notebooks wie etwa mobile Workstations. Ferner gibt es das einfachere und günstigere Universal Dock UD22 mit USB-C und bis zu 96 Watt Power Delivery (PD) und das kompakte Dual Charge Dock HD22Q. Es ist nicht nur ein USB-C-Notebook-Dock mit HDMI-2.1-Ausgang und 90 Watt PD, sondern lädt gleichzeitig QI-kompatible Smartphones per Induktion mit bis zu 12 Watt.

Für die Unterstützung von Videokonferenzen sind die Slim Conferencing Soundbar SB522A und das Speakerphone SP3022 bestimmt. Die Soundbar mit USB-A-Anschluss wird an der Unterkante eines Dell-Monitors der P- oder U-Serie befestigt. Verbaut sind in der Soundbar Stereolautsprecher mit 4,5 Watt Leistung und ein omnidirektionales Mikrofon mit KI-Geräuschunterdrückung. Zwei Buttons an den Enden der Soundbar dienen zur Steuerung von Microsoft Teams und dem Stummschalten des Mikrofons.

Das Speakerphone SP3022 bietet ähnliche Funktionen in einem Standgehäuse mit 1,6-Watt-Lautsprechern. Es kann über USB-A oder USB-C angeschlossen werden und ist ebenso wie die Soundbar ab sofort verfügbar.

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