Notebook-Hersteller läuten den Sommer ein Notebooks und Netbooks von Lenovo und Sony

Redakteur: Christian Träger

Die Mitte des Jahres scheint ein guter Zeitpunkt, um mit neuen Notebooks und Netbooks bei den Kunden zu punkten. So nutzten Lenovo, Packard Bell und Sony die vergangenen Tage, um ihr Line-up an mobilen Rechnern für die zweite Jahreshälfte zu präsentieren.

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Lenovo nimmt mit dem Ideapad S12 ein Netbook mit 12-Zoll-Display auf Basis von Nvidias ION-Plattform ins Angebot.
Lenovo nimmt mit dem Ideapad S12 ein Netbook mit 12-Zoll-Display auf Basis von Nvidias ION-Plattform ins Angebot.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Attribute leichter und schmaler stehen bei den jüngsten Notebooks von Lenovo im Vordergrund. Drei neue Notebooks sollen durch einen attraktiven Preis und ein ansprechendes Äußeres die Gunst der Kunden gewinnen.

Für besonders mobile Ansprüche hat der chinesische Hersteller das Ideapad S12 im Programm, das noch als Netbook durchgehen soll, obwohl es mit einem 12,1-Zoll-Display aufgrund der Abmessungen im Bereich der Subnotebooks angesiedelt ist. Es misst an der dünnsten Stelle nur 25 Millimeter und wiegt mit einem Sechs-Zellen-Akku nur knapp 1,4 Kilogramm. Die Leistung kommt von Nvidias ION-Plattform, die Intels ATOM-CPU mit einer leistungsfähigen Nvidia-Grafik verbindet. Dabei soll es auf eine Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden kommen. Die Festplatte bietet eine Kapazität von 160 Gigabyte. Das Ideapad S12 wird mit vorinstalliertem Windows XP ausgeliefert und soll ab Anfang Juli für 469 Euro (UVP) über die Ladentheken gehen.

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Ultra Low Voltage für mehr Akkulaufzeit

Zu den Neuzugängen bei Lenovo zählt auch das Ideapad U350, das allerdings erst ab August erhältlich sein soll. Zu den Besonderheiten des 13,3-Zoll-Geräts gehört der Ultra-Low-Voltage-Prozessor (ULV) von Intel, der in einigen Modell-Varianten zum Einsatz kommt. Dieser ist günstiger als bisherige ULV-CPUs und beschert dem Notebook durch seinen geringen Strombedarf eine lange Akkulaufzeit. Zudem wird es Modelle mit Intels Core 2 Solo geben. Ein Sensor für das Umgebungslicht passt zudem die Bildschirmhelligkeit automatisch an.

Das U350 soll etwa 1,6 Kilogramm wiegen und wird mit bis zu acht Gigabyte DDR3-RAM angeboten. Die Festplattenkapazität reicht bis zu 500 Gigabyte. Eine Webcam mit 1,3-Megapixeln Auflösung gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Je nach Ausstattung liegen die empfohlenen Verkaufspreise zwischen 499 und 699 Euro.

Günstiger Einsteiger

Im Mainstream-Bereich ist das Lenovo G550 angesiedelt, dessen Verkaufspreis bereits bei 399 Euro beginnt. Das 15,6-Zoll-Notebook adressiert Privatkunden sowie Selbstständige und ist in Design-Varianten mit einer silbernen Nadelstreifenoptik oder einer glänzenden Oberfläche in Schieferfarbe ebenfalls ab August erhältlich.

Die Leistung kommt von Intels Centrino-Prozessoren, die je nach Modell mit unterschiedlichen Varianten von Nvidia-Grafiklösungen gepaart sind. Neben Ethernet und WLAN gehört in einigen Modellen auch Bluetooth zur Ausstattung.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zu den jüngsten Notebooks und All-in-One-Geräten von Sony.

Frischer Wind in allen Kategorien

Sony hat sein bestehendes Portfolio an Notebooks und Desktops im Hinblick auf Arbeitsspeicher, Festplattenkapazität und CPU-Leistung aktualisiert. In den Genuss der derzeit schnellsten Dual-Core-CPU von Intel kommen zum Beispiel Käufer der AW-Serie. Im Top-Modell der Entertainment-Geräte mit 18,4-Zoll-Diplay arbeitet künftig ein Core 2 Duo T9900 mit 3,06 Gigahertz. Dazu passend wird das AW31XY/Q mit acht Gigabyte Arbeitsspeicher sowie zwei Solid State Disks (SSD) im RAID-Verbund ausgeliefert.

Für eine bessere Performance bei Spielen und 3D-Anwendungen soll im 16,4-Zoll-Entertainment-Notebook FW41ZJ/H eine ATI Radeon HD 4650 sorgen. Diese bringt ein Gigabyte eigenes Grafik-RAM in den mobilen Rechner mit. Änderungen gibt es zudem bei der Business-Entertainment-Serie SR41, die künftig nicht nur in Silber, sondern auch in Weiß und Rosa erhältlich ist. Außerdem werden die jüngsten Geräte mit einer ATI Radeon HD 4570 verfügbar sein. Die Einstiegspreise beginnen bei den FW41-Modellen bei 999 Euro, während die SR41-Notebooks ab 1.199 Euro zu haben sind (Preise jeweils UVP).

Komplettlösungen im Desktop-Segment

Neben den Ausstattungs-Updates im Notebook-Bereich hat Sony auch bei den All-in-One-Desktops nachgelegt. So wird die dritte Generation der 20-Zoll-Reihe Vaio JS3 mit einer Geforce 9600GHT und vier Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Die Preise der JS3-Modelle beginnen bei 999 Euro (UVP).

Im Bereich der 24-Zoll-All-in-Ones wird der LV3 in einem glänzenden schwarzen Design angeboten. Auch hier kommt eine Geforce 9600GT zum Einsatz. Für ausreichend Speicherplatz sorgt hier außerdem eine Festplatte mit einem Terabyte Kapazität. Die Modelle LV3 sind ab 1.999 Euro Erhältlich (UVP).

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