ITC Channel Index ist auf Wachstumskurs Notebook-Boom und B2B-Monitor-Geschäft puschen Fachhandels-Umsatz

Autor / Redakteur: Martina Sedlmaier und Dr. Rudolf Aunkofer, GfK / Katrin Hofmann

Die Geschäfte der ITK-Reseller laufen im Jahresvergleich gut. Während sich allerdings das B2B-Segment sehr erfreulich entwickelte, sind die Konsumenten nicht so kauffreudig. Doch nicht zuletzt Note- und Netbooks verleiteten auch sie zum Geldausgeben.

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Die Einnahmesituation ist auf Plus gepolt.
Die Einnahmesituation ist auf Plus gepolt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Erneut konnte sich der Umsatz der deutschen ITK-Fachhändler über dem des Vorjahreszeitraums behaupten. Damit schloss der erste Monat des zweiten Quartals mit 88 Indexpunkten ab.

Der Trend der positiven Entwicklung, der sich schon im ersten Quartal abgezeichnet hatte, hielt somit auch im April dieses Jahres an. Im April 2009 wies der ITC Channel Index von GfK und IT-BUSINESS noch lediglich 83 Punkte auf.

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Wirtschaft ist investitionsfreudig

Die stabile und positive Entwicklung der deutschen ITC-Märkte dürfte sich somit auch im zweiten Quartal fortsetzen. Dabei ist der Wachstumsträger Nummer eins weiterhin die B2B-Nachfrage. In diesem Segment ist der Umsatz im Monat April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent gewachsen. Der mit der Business-Kundschaft erzielte Erlös stieg damit im fünften Monat in Folge zweistellig.

SMB-Kunden sind mit 16 Prozent Mehrumsatz an diesem Plus beteiligt. Auch im Enterprise-Segment wuchs der Umsatz im Untersuchungszeitraum um beachtliche 13 Prozent. Die positiven Konjunkturaussichten scheinen sich somit auf die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft bezüglich IT auszuwirken.

B2C-Umsatz schwächelt leicht

Weniger erfreulich lief es dagegen hierzulande für die B2C-Anbieter. Der Retail-Umsatz sank im April um einen Prozentpunkt im Jahresvergleich. Das ist der zweite Rückgang in Folge. Schon im Vormonat März war der Erlös um drei Prozent zurückgegangen. Ein Mangel an Innovationen und der dadurch entstehende Preisdruck führen zu dieser Situation.

Weil jedoch im Januar und Februar der B2C-Umsatz um 14 beziehungsweise drei Prozent wachsen konnte, steigerte sich auch das Consumer-Segment im kumulierten Jahresvergleich – die ersten vier Monate dieses Jahres mit dem Vorjahreszeitraum verglichen – um vier Prozent. Der B2B-Umsatz wuchs kumuliert deutlich stärker: um 18 Prozent.

Welche Produkte die Umsätze steigern helfen, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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