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Nokia überprüft eigene Healthcare-Strategie

| Autor: Sarah Gandorfer

Vernetzte Waagen, Blutdruckmesser und Uhren brachten Nokia bisher überschaubare Umsätze.
Vernetzte Waagen, Blutdruckmesser und Uhren brachten Nokia bisher überschaubare Umsätze. (Bild: Pixabay / CC0)

Einem kritischen Blick unterzieht Nokia derzeit seine Sparte Digital Healthcare. Das Geschäft mit Fitnessgeräten und digitalen Waagen bringt anscheinend nicht den gewünschten Umsatz.

Eine „Überprüfung der strategischen Optionen“ bei seiner digitalen Healthcare-Sparte kündigte Nokia an. Der Bereich beinhaltet sowohl Consumer- wie auch Enterprise-Produkte. Unter anderem stellt der finnische Netzwerk-Ausrüster Smartwatches, Waagen und andere digitale Healthcare-Devices her, dort angesiedelt ist aber auch die Lizenzierung von Patenten.

Wie die Finnen verlauten lassen, kann die Überprüfung „zu Änderungen führen oder auch nicht“. 2016 hatte Nokia Withings, einen französischen Hersteller von Fitness-Trackern und Thermometern, für rund 170 Millionen Euro gekauft. Der Unternehmensname musste der Marke Nokia weichen. Bisher hatte die Sparte allerdings nur einen eher verhaltenen Umsatz zum Konzernergebnis beigesteuert. Im dritten Quartal vergangenen Jahres schrieb Nokia rund 141 Millionen Euro auf die Sparte Digital Healthcare ab.

Der finnische Hersteller steht im harten Wettbewerb zum schwedischen Konzern Ericsson und dem chinesischen Unternehmen Huawei Technologies. 2013 verkaufte Nokia die Handy Sparte an Microsoft, um sich mehr auf die Technik für Mobilfunk-Netze zu konzentrieren. Außerdem wurde der Digital-Kartendienst Here an deutsche Autobauer verkauft, um Geld für die Übernahme des Konkurrenten Alcatel-Lucent zu erwirtschaften. Mittlerweile gibt es zwar wieder Smartphones der Marke Nokia, doch werden diese von der Firma HMD gebaut, welche Lizenzen und Namensrechte erworben hat. Stellt sich die Frage, ob der Bereich Digital Healthcare nicht ebenfalls demnächst zum Verkauf steht.

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