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Neue Produkte und Services verlangen neue Vertriebsmodelle

Nokia strukturiert seine Distributionslandschaft um

29.09.2009 | Redakteur: Susanne Ehneß

Heikki Tervainen ist Geschäftsführer von Nokia Deutschland
Heikki Tervainen ist Geschäftsführer von Nokia Deutschland

Im Frühjahr hat Nokia begonnen, seine Distributionsstruktur in Deutschland zu überarbeiten. Jetzt hat das Unternehmen den Entscheidungsprozess über die zukünftige Struktur abgeschlossen.

Die Umstrukturierung steht in einem engen Zusammenhang mit Nokias Strategie, Gesamtlösungen bestehend aus Geräten, Zubehör und eigenen mobilen Diensten rund um die Plattform Ovi stärker in den Vordergrund zu stellen. „Wir haben auf Produktseite jetzt eine breite Aufstellung, deshalb müssen auch alle anderen Einheiten darauf eingestellt werden“, sagt eine Unternehmenssprecherin im Gespräch mit IT-BUSINESS.

Fluktuation möglich

Das neue Distributionnetz wird aus sieben direkten Partnern bestehen, die über einen jeweils eigenen Channel-Schwerpunkt verfügen. Dies sind Mobilcom/Debitel, Komsa, Brodos, Brightpoint, The Phone House, Chris Keim und Techdata/Brightstar. Nicht mehr mit dabei ist NT Plus. „Wir werden künftig unsere Partnerlandschaft in einem ein- bis zweijaährigen Turnus neu bewerten“, so war von Nokia zu erfahren. Die Auswahl der Partner erfolgte auf der Basis eines mehrstufigen Analyseprozesses, in dem neben den schriftlichen Feedbacks auch persönliche Gespräche mit den Unternehmen für die Entscheidungsfindung einbezogen wurden. „Wir haben uns bemüht, einen fairen und nachvollziehbaren Entscheidungsprozess vorzunehmen.“

Handel spielt eine Schlüsselrolle

„Die Distribution spielt eine Schlüsselrolle, um gemeinsam den Handel zu unterstützen, damit unsere Produkte und Lösungen optimal am POS präsentiert und vermarktet werden und der Kunde vor Ort genau das Angebot bekommt, das er erwartet – unabhängig davon, ob er sich in einem IT-, CE- oder Telekommunikationsumfeld befindet,“ sagt Heikki Tervainen, Geschäftsführer Nokia Deutschland. Auch innerhalb der neuen Distributionsstruktur legt Nokia weiterhin großen Wert auf die nachgelagerten Vertriebskanäle.

Die neue Struktur tritt im Laufe des ersten Quartals 2010 in Kraft. Die Zeit bis dahin dient als Übergangsphase, um den Partnern die Möglichkeit zu geben, sich im neuen Distributions-Setup aufzustellen.

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