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Erweiterungen und Testbed für Worlwide IoT Network Grid (WING) Nokia bringt IoT-Service mit 5G und Edge

Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit WING betreibt Nokia eine weltweite IoT-Infrastruktur für Netzwerkanbieter. Die können nun weitere 5G- und Edge-Services nutzen und zuvor in einer Testumgebung ausprobieren.

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Nokias Cloud-nativer und global verteilter IoT-Core beherrscht nun auch 5G.
Nokias Cloud-nativer und global verteilter IoT-Core beherrscht nun auch 5G.
(Bild: YouTube/ Nokia)

Nokia beschreibt das Worldwide IoT Network Grid (WING) als Cloud-nativen und weltweit verteilten IoT-Core. Den können Netzwerkbetreiber nutzen, statt selbst eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen; abgerechnet wird nutzungsbasiert. Jetzt wurde WING um Features für 5G respektive Edge-Computing erweitert.

Damit können nun Funktionen der User Plane separiert und zum Netzwerkrand respektive auf Unternehmensserver verlagert werden. Damit ließen sich ausgesprochen geringe Verzögerungszeiten realisieren.

Zudem lasse sich die verteilte WING-Infrastruktur um Multi-Access Edge Computing erweitern, um rechenintensive Nutzungsszenarien abzubilden. Auch ein Network Slicing könne umgesetzt werden.

Bei den Anwendungsszenarios denkt Nokia beispielsweise an die V2X-Kommunikation per Mobilfunk (cellular vehicle to everything) oder AR/VR-gestützte (Augmented Reality, Virtual Reality) Anwendungen zur Wartung von Maschinen.

Eigene 5G-Nutzungsszenarien dürfen Nokias Kunden übrigens in einer Testumgebung evaluieren. Mit dem WING Lab im texanischen Dallas können sich Kunden rund um den Globus verbinden.

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