Nikon-1- und Coolpix-Kameras bekommen Zuwachs Nikon erschließt neue Käuferschicht

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Susanne Ehneß / Susanne Ehneß

Die Frühlingskollektion besteht bei Nikon aus zwei neuen Systemkameras sowie zwei weiteren Coolpix-Modellen.

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Nikons erstes Modell der S-Serie mit lederner Gehäuseverkleidung.
Nikons erstes Modell der S-Serie mit lederner Gehäuseverkleidung.
(Bild: Nikon)

Freunden der spiegellosen Systemkameras bietet Hersteller Nikon zwei neue Auswahlmöglichkeiten: J3 und S1. Beide Kameras gehören zum Nikon-1-Portfolio, wobei die S1 das erste Modell der neuen, so genannten S-Serie ist.

Die J3 ist kleiner und schneller als ihre Vorgängerinnen, der CMOS-Sensor und der Hybrid-Autofokus tragen ihren Teil dazu bei. Abhängig von den Lichtverhältnissen, wechselt das System beim Autofokus automatisch zwischen Phasenerkennung und Kontrasterkennung. Serienaufnahmen sind mit bis zu 15 Bildern pro Sekunde möglich, bei fixiertem Fokus sogar bis zu 60 Bilder.

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Die J3 erweist sich zudem als multitaskingfähig: Neben der Aufnahme eines HD-Videos können im selben Moment Fotos geschossen werden. Bei Videos lassen sich Blende und Belichtungszeit, wenn gewünscht, manuell einstellen. Über den 7,5 Zentimeter großen Bildschirm mit Schutzglas können die Fotos und Videos anschließend betrachtet werden.

Der Kreativität des Fotografen kommt die Möglichkeit des Objektivwechsels entgegen. Als Zubehör bietet die J3 zudem mit Handgriff oder Unterwassergehäuse weitere kreative Möglichkeiten.

Nikons J3 ist im Set mit einem 10-30-Millimeter-Objektiv für 649 Euro ab Februar zu haben. Mit zwei Objektiven (zusätzlich 30-110 Millimeter) kostet das Modell 799 Euro.

Die neue S-Klasse

Mit der S-Serie wagt sich Nikon auf neues Terrain. Die Kameras dieser Modellreihe sollen sich an junge Familien und Personen wenden, „die die Anwenderfreundlichkeit von Kompaktkameras zu schätzen wissen, aber gleichzeitig schnellere Leistung und bessere Bildqualität bei Fotos und Filmen wünschen“, ist sich Produktmanager Thomas Jacobs sicher. Auch mit schickem Design und einfacher Bedienung soll gepunktet werden.

Daneben verfügt das erste Modell der S-Reihe mit dem passenden Namen „S1“ über einige technische Features der J3 wie CMOS-Sensor, Hybrid-Autofokus, ISO 160 bis 6400 sowie den schnellen Bildprozessor Expeed 3A. Auch die Objektive können an der S1 gewechselt werden.

Unterschiede zur J3 bestehen in der Auflösung (10,1 statt 14,2 Megapixel), der Verarbeitung (Gehäuse aus Plastik statt Aluminium) und der Bedienung (kein Wählrad).

Nikons S1 ist ebenfalls ab Februar für 519 Euro inklusive 11-27,5-Millimeter-Objektiv erhältlich; wahlweise zusätzlich mit 30-110-Millimeter-Objektiv für 689 Euro.

Mehr Kompakte

Auch in der Kompaktklasse „Coolpix“ hat Nikon zwei neue Modelle parat, die die beliebte Reihe auf den neuesten technischen Stand bringen. Die S6500 bietet WLAN, einen 16-Megapixel-CMOS-Sensor sowie einen für eine Kompaktkamera ungewöhnlich starken Zoom: 12-fach schafft das Objektiv, und zwar optisch. Das Display misst 7,5 Zentimeter. Die Coolpix S6500 ist in sechs verschiedenen Farben ab Februar für 219 Euro zu haben.

Die kleine Schwester S2700 adressiert mit 6-fach-Zoom, 16 Megapixel sowie zahlreichen Funktionen zur Bildverbesserung den Fotografen, der eine kleine, günstige Digicam für unterwegs braucht. Die S2700 wird 109 Euro kosten. □

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