Vernetzte Präsentationen im B2B Nicht zuhören. Mitmachen!

Autor / Redakteur: Alexander Stendel / Dr. Gesine Herzberger

Marketing-Spezialisten, Top-Entscheider und Medien informieren sich auf Messen und Kongressen darüber, was die Branche bewegt. Doch aufgrund der Informationsflut lässt die Aufnahmefähigkeit der Messebesucher schnell nach…

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Wie man im B2B-Sektor erfolgreich kommuniziert, wissen die Experten von Saatchi & Saatchi Pro (ehemals Zweimaleins) aus dem Effeff. Und weil marconomy.de die Plattform für Marketingkommunikation im B2B ist, haben die Saatchis bei uns eine eigene Rubrik, in der sie monatlich berichten. Heute: Virtual Reality im Marketing. Vorhang AUF!
Wie man im B2B-Sektor erfolgreich kommuniziert, wissen die Experten von Saatchi & Saatchi Pro (ehemals Zweimaleins) aus dem Effeff. Und weil marconomy.de die Plattform für Marketingkommunikation im B2B ist, haben die Saatchis bei uns eine eigene Rubrik, in der sie monatlich berichten. Heute: Virtual Reality im Marketing. Vorhang AUF!
(Bildquelle: Saatchi & Saatchi Pro)

Es verwundert daher kaum, wenn sich die Zuhörer während einer Präsentation lieber mit ihrem Smartphone oder Tablet beschäftigen, anstatt dem Moderator zu folgen. Wie kann dabei trotzdem jeder von ihnen die Informationen erhalten, die für ihn interessant sind? Ganz einfach: Die Zuhörer müssen zu einem aktiven Bestandteil der Präsentation werden. Einer vernetzten Präsentation, bei der sie via mobilen Endgerät die Inhalte aktiv mitgestalten und den Fokus der Themen mitentscheiden können.

Botschaften durch Interaktion verankern

Aus unserem Alltag sind wir die digitale Interaktion längst gewohnt. Wir tummeln uns in sozialen Netzwerken und sind – dem Smartphone sei Dank – jederzeit online. Der Erfahrungsaustausch mit anderen ergänzt unser Wissen. Intelligente Systeme erkennen unsere Interessen und versorgen uns proaktiv mit relevanten Empfehlungen und spannenden Inhalten. Einen ähnlich hohen Interaktionsgrad erwarten wir nun auch in der Business-Welt und insbesondere bei einer Präsentation. Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Zuhörers beträgt gerade mal 50 Sekunden – Inhalte und Botschaften werden besser erinnert, wenn sie emotional ansprechend und in relevanten, interaktiven Beispielen effektiv vermittelt werden, sodass sich der Zuhörer involviert fühlt.

Alexander Stendel ist Geschäftsführer bei Saatchi & Saatchi Pro.
Alexander Stendel ist Geschäftsführer bei Saatchi & Saatchi Pro.
(Bildquelle: Saatchi & Saatchi Pro)

Neue Möglichkeiten durch ein neues Rollenverständnis

Eine vernetzte Präsentation leistet genau das: Involvement und Interaktion. Via Smartphone und Tablet werden aus passiven Zuhörern aktive Beteiligte, die die Präsentation mitgestalten. Klassische Formen der Einbindung, wie Abstimmungen oder Umfragen, animieren den Zuhörer, sich mit Wissen und Fragen einzubringen. Der Präsentierende wandelt sich dabei vom Sender zum Empfänger von Botschaften. Er nimmt die Rolle eines Animateurs ein, der zum Mitmachen motiviert und mithilfe von unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnissen des Publikums moderiert. Er kann direkt reagieren und referiert nicht am Publikum „vorbei“.

Inhalte personalisieren

Selten ist ein Publikum eine homogene Gruppe. Der Präsentierende spricht womöglich Selbstständige und Vertreter von KMUs und Konzernen gleichzeitig an – alle mit unterschiedlichen Interessen und Anforderungen. Gerade in Verkaufspräsentationen ist es oft entscheidend, flexibel auf die Informationsbedürfnisse reagieren zu können. Ist die Präsentation vernetzt, lässt sie sich modular, in diesem Fall mit drei Schwerpunkten, aufbauen. Im eigentlichen Vortrag liegt der Fokus dann auf der am stärksten vertretenen Gruppe – digital erhält dennoch jeder die auf ihn zugeschnittenen Inhalte auf das eigene Mobilgerät. Genauso kann einzelnen Zuhörern eines internationalen Publikums auf ihren mobilen Endgeräten die Präsentation in der passenden Sprache angeboten werden.

Vernetzen und Involvieren

Um den Zuhörer zu involvieren, bieten vernetzte Präsentationen neben klassischen Ja/Nein-Abstimmungen zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise differenzierte Befragungen, die sich in Echtzeit statistisch auswerten lassen und gleich noch mit Infografiken anschaulich und unterhaltsam visualisiert werden. Die gegebene Anonymität sorgt dabei für valide und auch repräsentative Antworten, denn der Moderator kann die Abfragedaten der Zuschauer zueinander oder sogar mit externen Quellen in Bezug setzen.

Der Einsatz von Social Media steigert das Involvement des Publikums: Teilnehmer diskutieren und teilen einzelne Folien oder die gesamte Präsentation. Tweets, Fragen und Kommentare kann der Moderator live integrieren und so auch Experten andernorts hinzuziehen. Tag-Clouds können das Brainstorming großer Gruppen effizient unterstützen. Gamification-Elemente, wie Lern- und Abfragespiele oder Gruppen-Contests steigern den Unterhaltungsfaktor und die Aufmerksamkeit noch weiter.

Präsentationsfolien optimal anpassen

Dank entsprechender Technologien können die präsentierten Inhalte automatisch auf alle Display-Auflösungen angepasst werden. Ein Rechte- und Rollensystem definiert die unterschiedlichen Berechtigungen und Aktionsmöglichkeiten von Moderator und Zuschauer. So kann der Moderator den Ablauf der Präsentation steuern und bestimmen, wann eine Umfrage beendet ist und das Ergebnis den Zuschauern präsentiert werden soll. Außerdem wird die Präsentation auf einen zweiten Screen projiziert. Videos können auf großer Leinwand gezeigt werden, ohne sie auch auf alle Endgeräte streamen zu müssen. Das entlastet die Datenübertragung.

Das webbasierte Konzept stellt ein innovatives Format dar, das sich besonders für Präsentationen auf einer Messe oder einem Sales-Kick-Off eignet. Selbst die eigenen Mitarbeiter lassen sich so ideal auf neue Produkte und die Wertigkeit der eigenen Marke einschwören. Als langfristiges Kommunikationstool konzipiert ist eine vernetzte Präsentation ein vielseitiges und effektives Mittel, um die eigene Botschaft optimal darzustellen – sie funktioniert auf allen gängigen mobilen Endgeräten, ohne jegliche Installation und Voreinstellungen.

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Über Alexander Stendel:

Alexander Stendel ist Geschäftsführer von Saatchi & Saatchi Pro und Gründer der Kommunikationsagentur zweimaleins. Saatchi & Saatchi Pro ist die auf Kommunikation für Geschäftskunden (Professionals) spezialisierte Agentur der Saatchi & Saatchi Gruppe. Hervorgegangen ist Saatchi & Saatchi Pro aus der von Alexander Stendel gegründeten B2B-Agentur zweimaleins, deren strategische Ausrichtung und konsequente Weiterentwicklung er zwei Jahrzehnte verantwortet hat.

Als Geschäftsführer von Saatchi & Saatchi Pro sorgt Alexander Stendel heute für die erfolgreiche Integration des Know-Hows von zweimaleins und Saatchi & Saatchi zu einem Full-Service-Angebot von Markenkommunikation bis hin zu Vertriebsunterstützung. In unterschiedlichsten Projekten unterstützt er seit 20 Jahren Unternehmen und Konzerne in der strategischen Kommunikationsplanung sowie bei der Marketing- und Sales-Kommunikation. Mit dieser gewachsenen B2B-Expertise, einem – durch Ausbildung, Studium und berufliche Praxis – tiefgehenden analytischen Verständnis für komplexe Technologien und einem unbeirrbaren Enthusiasmus verknüpft Alexander Stendel die Leitmotive Faszination, Kompetenz und Partnerschaft zu einer lebendigen Unternehmensvision.

Über Saatchi & Saatchi Pro:

Saatchi & Saatchi Pro ist die auf Kommunikation für Geschäftskunden (Professionals) spezialisierte Agentur der Saatchi & Saatchi Gruppe. Hervorgegangen ist Saatchi & Saatchi Pro aus der von Alexander Stendel gegründeten B2B-Agentur zweimaleins, deren strategische Ausrichtung und konsequente Weiterentwicklung er zwei Jahrzehnte verantwortet hat. An den Standorten Berlin, Düsseldorf und Frankfurt bietet das interdisziplinär aufgestellte Team seinen Kunden ein Full-Service-Angebot von Markenkommunikation bis hin zu Vertriebsunterstützung. Zu den Kunden zählen u.a. BASF, Bombardier, Commerzbank, Deutsche Telekom, Pepperl+Fuchs und T-Systems.

Dieser Beitrag stammt vom IT-BUSINESS-Schwesterportal Marconomy.

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