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Neues Partnerboard

Nfon bindet Händler in die Produktplanung ein

| Autor: Michael Hase

Für die Entwicklung neuer Features stellt Nfon dem Channel ein Programmierkontingent von 20 Manntagen bereit.
Für die Entwicklung neuer Features stellt Nfon dem Channel ein Programmierkontingent von 20 Manntagen bereit. (Bild: Boskampi / Pixabay)

Über ein Partnerboard möchte der Cloud-Telefonie-Anbieter Nfon den Dialog zwischen Management und Channel fördern. Das Gremium erhält außerdem die Möglichkeit, die Entwicklung neuer Produkt-Features anzustoßen.

Mit einem neuen Gremium zielt der Cloud-Telefonie-Spezialist Nfon darauf ab, die Kommunikation mit dem Channel zu intensivieren. Das Münchner Unternehmen hat Ende Januar ein Partnerboard ins Leben gerufen, dem zwölf ITK-Fachhändler angehören. Sie werden drei Mal im Jahr zusammenkommen und sich mit Vertretern des Nfon-Managements austauschen. Beim Auftakt sprach CEO Hans Szymanski mit den Partnern.

Inhaltlich soll es bei den Treffen darum gehen, Perspektiven für den Channel auszuarbeiten und Ziele zu definieren. „Insbesondere das Jahr 2016 hat gezeigt, dass mit neuen Produkten, wachsendem Marktanteil und dem nahen Ende von ISDN der intensive Kontakt zur Partnerlandschaft extrem wichtig ist“, begründet Thomas Muschalla, Vice President Sales bei Nfon, das neue Format. Über das Partnerboard erhalte der Anbieter direktes und detailliertes Feedback aus dem Handel.

Den Mitgliedern des Gremiums eröffnet der Cloud-Anbieter zugleich die Möglichkeit, die Entwicklung zusätzlicher Features der Nfon-Telefonanlagen anzustoßen. Das Unternehmen stellt dazu pro Jahr ein festes Kontingent von 20 Mann­tagen zur Verfügung, die zur Realisierung der Vorschläge eingesetzt werden. Bei den zu entwickelnden Features kann es sich entweder um Produktfunktionen handeln oder um Tools, die Partner beim Handling, etwa bei der Einrichtung oder der Konfiguration der Anlagen, unterstützen.

Bedarf des Handels

„Wir sind ein reines Channel-Unternehmen und verdienen nur dann Geld, wenn unsere Partner Geld verdienen“, erläutert Muschalla. Deshalb hält er es für sinnvoll, über das Board den Bedarf des Channels zu ermitteln. Freilich würden die bereitgestellten Entwickler-Ressourcen wohl nur dafür ausreichen, ein bis zwei Features pro Jahr zu entwickeln, so der Vertriebschef weiter. 20 Manntage seien angesichts der ambitionierten Roadmap des Anbieters und seiner straffen Produktplanung aber ein realistisches Kontingent.

Ebenso räumt Jan-Peter Koopmann, Chief Technology Officer bei Nfon, ein, der Anbieter werde den Partnern „nicht jeden Wunsch erfüllen“ können. Wert legt der Manager aber darauf, dass Reseller über das Board zum „Sprachrohr des Endkunden“ werden und „mit wichtigen Belangen, die den Channel bewegen, einen wertvollen Beitrag leisten können“. Das Gremium ist besetzt mit je zwei Partnern aus den sechs deutschen Nfon-Vertriebsregionen. Nominiert wurden die Fachhändler durch Channel-Manager. Alle sechs Monate werden zwei Mitglieder im Rotationsprinzip wechseln, was laut Muschalla „einen regen und mannigfaltigen Kommunikationsfluss“ garantieren soll.

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