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Neuaufbau durch Oivind Martinsen Nexsan will Channel runderneuern

| Redakteur: Philipp Ilsemann

Lange Zeit war es ruhig um das Deutschland-Geschäft von Nexsan. Nun will Mitgründer Oivind Martinsen das Unternehmen wieder auf solide Füße stellen – und hat sich zum Start von den meisten Partnern verabschiedet.

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Oivind Martinsen, Channel Manager DACH & Nordics bei Nexsan
Oivind Martinsen, Channel Manager DACH & Nordics bei Nexsan
( Archiv: Vogel Business Media )

Einen großen Umbruch hat das Deutschland-Geschäft von Nexsan erfahren. Seitdem mit Oivind Martinsen ein Mitgründer des Storage-Experten die Zügel in der Hand hat, soll es wieder aufwärts gehen. »Der deutsche Markt hinkt dem Rest Europas hinterher, neue Technologien zu adaptieren«, räumt Martinsen gegenüber IT-BUSINESS ein.

Nachdem Nexsan hierzulande lange Zeit unter amerikanischer Führung war, hat Martinsen im Herbst des vergangen Jahres das Ruder übernommen. »Und das bleibt jetzt lange so«, beteuert der Channel Manager für DACH und Skandinavien. Den Umsatz konnte Martinsen nach eigenen Aussagen bereits »signifikant steigern«. Und das, obwohl sich Nexsan gleich zum Start von den meisten Fachhandelspartnern getrennt hat.

Verblieben sind lediglich vier kleine Partner, »die auch wirklich verkaufen.« Das sollte auch gleichzeitig die Hauptanforderung für neue Händler sein, nach denen sich Nexsan nun umsieht. Das sollen zwar maximal zehn werden, »weil wir keine Konkurrenz unter den Resellern wollen«, aber diese müssen sich darauf fokussieren, die Storage-Lösungen von Nexsan zu vertreiben. Der ideale Partner ist daher eher im Mittelstand beheimatet und dazu bereit, Umsatz-Commitments festzulegen. Technik- und Vertriebstrainings, die Martinsen auch gerne vor Ort vornimmt, gehören ebenso zum Pflichtprogramm.

Im Gegenzug unterstützt Nexsan den Handel in Form von Marketing-Zuschüssen, Testgeräten und Pre-Sales-Support. Die Produkte werden direkt aus der Fabrik in Großbritannien zum Kunden geliefert. Händler bestellen die Ware beim Hersteller. Distributoren sind nicht dazwischen geschaltet, um die Vertriebsstruktur möglichst schlank zu halten.

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