Beamer und Monitore von Viewsonic Neustart bei Viewsonic

Autor: Klaus Länger

Ein frisches Management-Team und neue Produkte: Viewsonic setzt alles daran, in Deutschland wieder Anschluss an die Spitze der Display-Hersteller zu finden.

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Viewsonic bringt einen digitalen Laserprojektor für die Kurzdistanz und zwei neue Monitore auf den Markt.
Viewsonic bringt einen digitalen Laserprojektor für die Kurzdistanz und zwei neue Monitore auf den Markt.
(Bild: Viewsonic)

Der bereits 1987 gegründete Display- und Projektor-Hersteller Viewsonic ist in seinem Heimatmarkt USA erfolgreich: Nach eigenen Angaben unter den fünf führenden TFT-Herstellern und bei DLP-Projektoren sogar die Nummer eins. Hierzulande ist der Anbieter mit den bunten Finken im Firmenlogo dagegen bei vielen Kunden und auch Händlern aus dem Fokus geraten. Ein neues Management - und Vertriebsteam rund um Thomas Müller, seit Juli General Manager bei Viewsonic, soll frischen Wind in die Firma bringen. Müller war zuvor beim Mitbewerber Benq, wo er mit dem Geschäftsführer Oliver Barz ein Führungsduo bildete. Dominic Mein, Vertriebschef für die DACH-Region, kam ebenfalls von Benq.

Eine Reihe von neuen Produkten soll dem Führungsteam seine Aufgabe erleichtern.

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Laserbeamer für die Kurzdistanz

Die technisch interessanteste Neuheiten ist der Laserprojektor LS830. Er liefert bei 55 cm Distanz ein 100-Zoll-Bild mit Full HD-Auflösung. Mit 4500 ANSI Lumen und einem Kontrast von 100.000:1 kann der LS830 auch in hellen Konferenzräumen eingesetzt werden. Für den als Leuchtmittel verwendeten Laser gibt Viewsonic eine Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden an. Zudem kann der Projektor in jeder Position montiert werden. An Anschlüssen stehen 2x HDMI (v1.4a), 1x HDMI/MHL, Component, S-Video, RGB, VGA, RS232 und RJ45 bereit. Ein als PortAll bezeichneter Einschub auf der Unterseite des Geräts kann HDMI-Dongles für Wireless-Streaming aufnehmen. Der Laserprojektor LS830 kostet 4.619 Euro (UVP).

Gaming-Flaggschiff

Der 27-Zoll-Monitor XG2703-GS mit 165-Hz-IPS-Panel ist das Gaming-Flaggschiff von Viewsonic. Das WQHD-Display für 949 Euro (UVP) unterstützt Nvidia-G-Sync. Weitere Gaming-Features sind Adaptive Contrast Control, welche die Gamma-Kurve in dunklen Umgebungen anpasst, damit Schwarz und Graustufen perfekt abgegrenzt werden, sowie Dark Boost für eine dynamische Kontrastanpassung. Zusätzlich gibt es optimierte Modi für verschiedene Spielegenres. Für Ergonomie sorgen ein flimmerfreies Panel mit Blaulicht-Filter und ein schwenk- und höhenverstellbarer Fuß. Ein weiteres Extra ist der ausklappbare Headset-Halter.

An Anschlüssen stehen DisplayPort, HDMI und USB bereit. Für die Optik gibt es eine LED Lightbar, die ihre Farben dynamisch dem aktuellen Hintergrundbild anpasst.

Für eine besseres Renommee unter Gamern soll das Sponsoring des Epsilon-eSports-Teams sorgen.

Hardware-Kalibrierung für wenig Geld

Mit 289 Euro (UVP) ist der 24-Zöller VP2486 für einen Monitor mit Hardware-Kalibrierung sehr günstig. Sein IPS-Panel mit extrem schmalem Rahmen liefert die Full-HD-Auflösung. Die gemeinsam mit X-rite entwickelte Kalibrierungsfunktion soll die höchste Genauigkeit aller unterstützten Farbräume gewährleisten. Der VP2486 beherrscht sRGB, EBU, SMPTE-C, REC709 und DICOM. Eine 14-Bit-3D-Look-Up-Tabelle generiert eine Palette von 4,39 Billionen Farben für präzise und exakte Bildwiedergabe. Die Sechs-Achsen-Farbverbesserungsfunktion ermöglicht es Benutzern, individuell sechs verschiedenen Farben einzustellen: Rot, Grün, Blau, Cyan, Magenta und Gelb.

Da der Monitor über einen DisplayPort-Eingang und einen DisplayPort-Ausgang verfügt, unterstützt die Multi-Stream-Technologie. Mit ihr können mehrerer Monitore in Reihe geschaltet werden. Weitere Anschlüsse sind Mini DisplayPort, 2x HDMI und vier USB-3.0-Ports. Die Pivot-Funktion mit Neigungssensor passt das Bild automatisch an die Orientierung an. Zusätzlich ist das Display schwenkbar, neigbar und höhenverstellbar.

Als nächsten Schritt will Viewsonic auch aktuelle Trends wie Curved- und Ultra-Wide-Screen mit neuen Geräten bedienen.

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