Acer Global Press Conference in New York

Neue günstige Produkte sollen für Acer den Umschwung bringen

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Günstig: Die neuen 7-Zoll-Tablets

Android-Geräte mit Sieben-Zoll-Display sind die derzeit am schnellsten wachsende Tablet-Kategorie. Acer will hier mit gleich zwei neuen Modellreihen Marktanteile erringen: Dem Iconia One 7 auf Intel-Basis und dem Iconia Tab 7 mit Mediatek-Prozessor und 3G-Funktion. Beide Geräte warten mit IPS-HD-Displays mit 1.280 x 800 Pixeln auf und bieten acht oder 16 Gigabyte Flash als Massenspeicher. Das Iconia One 7 mit dem Dual-Core-Prozessor Intel Atom 2560 ist in ein Kunststoffgehäuse gehüllt, das zu Preisen ab 139 Euro in verschiedenen Farben lieferbar ist. Das Iconia Tab 7 ist mit 149 Euro etwas teurer, dafür aber mit einem Alugehäuse ausgestattet. Zusätzlich kann man mit dem Siebenzöller sogar telefonieren. Ein weiterer Ausstattungsvorteil des Tab 7 gegenüber dem One 7 ist die leistungsfähigere Kamera mit Fünf-Megapixel-Sensor, das Tablet auf Intel-Basis muss sich mit zwei Megapixeln begnügen.

Bunt: Notebooks der Aspire-E-Serie

Die Notebooks der Aspire-E-14- und E-15-Serie sollen mit vielfältigen Konfigurationen, vielen Farben und günstigen Einstandspreise dem Notebookgeschäft von Acer neue Impulse verleihen. Ein weiteres Argument für die neuen Notebooks ist die Akkulaufzeit, für die Acer bis zu sieben Stunden angibt. Der 14-Zöller Aspire E 14 ist mit Prozessoren vom AMD E1 bis hinauf zu den Core-Prozessoren von Intel lieferbar, optional auch mit diskreter Grafik. Die Festplattenkapazität kann bis zu einem Terabyte betragen. Das 14-Zoll-Display mit 1.366 x 768 Pixeln wird optional auch mit Zehn-Finger-Touch-Erkennung verfügbar sein. Der Einstiegspreis für das Aspire E 14, es ist in fünf verschiedenen Farben lieferbar, liegt bei 349 Euro.

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Beim Aspire E15 besitzt das Display eine Diagonale von 15,6 Zoll, die Non-Touch-Variante gibt es sogar mit Full-HD-Panel. Ansonsten liegt die Auflösung ebenfalls bei 1.366 x 768 Bildpunkten. Die Palette der verfügbaren Prozessoren ist mit AMD-Prozessoren vom E1 bis zum A10 und Intel CPUs vom Pentium bis hin zum Core-Prozessor der vierten Generation ähnlich vielfältig, zudem ist es optional mit AMD- oder Nvidia-Grafikchip lieferbar. Das in sechs Farben lieferbare Aspire E 15 ist sogar mit einem optischen Laufwerk lieferbar, das M-Disk-Medien brennen kann, das Einstiegsmodell soll den Endkunden 299 Euro kosten. Weniger bunt, dafür aber sehr leicht und ebenfalls günstig sind die beiden 11,6-Zöller Aspire E11 und V11 für 299 beziehungsweise 349 Euro. Die 1,3-kg-Notebooks sind lüfterlos, beim V11 erkennt das Display mit 1.366 x 768 Pixeln auch Touch. Als Prozessor dient ein Intel Celeron oder Pentium.

Acer-PC als eigene Cloud

Mit „Build Your Own Cloud” will Acer einen zusätzlichen Anreiz für den Kauf neuer Acer-PCs wie den in New York präsentierten All-in-One-Rechnern U5-620 und Aspire Z3-615 schaffen. Der Rechner dient dabei als zentraler, via Internet erreichbarer Datenspeicher für Mobilgeräte wie Tablets oder Smartphones. Die Daten werden dabei ähnlich wie bei klassischen Cloud-Diensten wie Dropbox oder Microsoft One-Drive synchronisiert.

Unter den erwähnten All-in-One-Rechnern vertritt der Aspire U5-620 das gehobene Preis- und Leistungssegment mit einem Intel-Core-Prozessor der vierten Generation, bis zu 16 Gigabyte RAM, Terabyte-Festplatte und einer Nvidia-GTX-Grafik. Der 899-Euro-Rechner mit Touchscreen kann für eine bequemere Touchbedienung mit einem Finger in die Horizontale gebracht werden. Der Aspire Z3-615 ist schon ab 699 Euro erhältlich, er ist ebenfalls mit einem Intel-Prozessor der Haswell-Familie und Nvidia-Grafik bestückt, hier allerdings einem weniger leistungsfähigen Modell. Sein Touchscreen lässt sich nur um maximal 25 Grad neigen. Beide Rechner sind mit 23-Zoll-Full-HD-Displays ausgestattet, ein auch beim günstigeren Z3-615 sorgt ein IPS-Panel für eine gute Bildqualität auch bei seitlichen Blickwinkeln. □

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