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Fit für VR: Gaming-Rechner von Alienware Neue Aliens gesichtet

Autor: Klaus Länger

Alienware beschenkt sich selbst mit neuen Rechnern zum 20. Firmenjubiläum. Die Gaming-PC-Spezialisten haben dabei vor allem den Zukunftsmarkt der Virtual-Reality-Games im Blick.

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Der neue Aurora von Alienware bringt bei entsprechender Ausstattung genügend Power für grafisch anspruchsvolle VR-Games mit.
Der neue Aurora von Alienware bringt bei entsprechender Ausstattung genügend Power für grafisch anspruchsvolle VR-Games mit.
(Bild: Bild: Alienware)

Zu den Neuvorstellungen von Alienware gehört zunächst der neue Aurora. Der Name des Midi-Towers leitet sich von einem angeblichen ultrageheimen Spionageflugzeug ab, das in der Area 51 stationiert sein soll.

Der höchst reale Aurora von Alienware ist gegenüber seinem Vorgänger nicht nur stärker, sondern auch kompakter geworden. Das Netzteil liegt jetzt seitlich neben dem Mainboard oberhalb der beiden Grafikkarten-Steckplätze. Es lässt sich bei geöffnetem Gehäuse mit einem Griff seitlich ausklappen, um an die optional wassergekühlte CPU oder die Speicherriegel zu gelangen. Im Gegensatz zum teureren Area 51 basiert der Aurora auf Intels Skylake-Plattform. Sein Micro-ATX-Mainboard kann maximal mit einem ab Werk übertaktetem Core i7-6700K geordert werden. Bei der Grafik sind maximal zwei Geforce GTX 1080 möglich. Grafikkarten lassen sich ebenso wie drei der fünf möglichen Laufwerke ohne Werkzeug bequem austauschen. Der Startpreis für den Aurora liegt bei 899 Euro (UVP). VR-Tauglich ist der PC in dieser Basiskonfiguration aber noch nicht.

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Alpha R2

Mit dem sehr kompakten Alpha hat Alienware einen Schritt hin zu günstigeren Rechnern gemacht. Er war auch die Basis für die Steam Machine mit dem auf Linux basierendem Steam OS. Offensichtlich war der Alpha für Alienware ein Erfolg. Denn der zu Dell gehörende Gaming-PC-Hersteller bringt bei den Core-i5- und-i7-Modellen neue Versionen mit stärkerem Innenleben auf den Markt. Das Outfit bleibt unverändert. Das Core-i3-Einstiegsmodell läuft ohne Anpassung weiter.

Der neue Alpha mit Windows 10 nutzt nun Skylake-Prozessoren und DDR4-Speicher. Zugelegt hat der Rechner vor allem bei der Grafikleistung: Der nun auf das Mainboard aufgelötete Geforce-GTX-960-Chip soll eine um 60 Prozent gestiegene Performance liefern.

Für VR-Brillen wie die Oculus Rift oder die HTC Vive reicht das aber immer noch nicht. Hier kommt der Alienware Graphics Amplifier ins Spiel. Die Box mit Platz für eine leistungsstarke High-End-Grafikkarte wird über ein proprietäres PCI-Express-Kabel mit dem Alpha verbunden. Bisher wurde der Graphics Amplifier als Grafikverstärker für Alienware-Notebooks angeboten.

Die ebenfalls erstarkte Steam Machine von Alienware verfügt nicht über die Buchse für den Anschluss des Grafikverstärkers. Das Betriebssystem Steam OS unterstützt keine externe GPU.

Der Einstandspreis für die neue Alpha mit Core i5 und Windows 10 liegt laut Alienware bei 699 Euro (UVP). Die ähnlich ausgestattete Steam Machine soll 749 Euro (UVP) kosten. Hier gehört aber der Steam Controller mit zum Lieferumfang.

Area 51 mit Broadwell-E und ein OLED-Notebook

Zwei weitere Alienware-Neuheiten sind der High-End-PC Area 51 mit neuen Core-i7-Prozessoren und Grafikkarten sowie das kompakte Gaming-Notebook Alienware 13 mit OLED-Screen.

Der extravagant gestaltete High-End-PC Area 51 ist nun mit der neusten Generation der Sockel-2011-3-Prozessoren erhältlich. Sie basieren auf Intels Broadwell-E-Generation und verfügen über bis zu 10 Kerne (i7-6950X). Zudem ist der Rechner demnächst auch mit Nvidias neuen Geforce-GTX-1080 lieferbar.

Das Alienware 13 soll mit seinem OLED-Display bei Spielen nicht nur eine bessere Grafikdarstellung liefern, sondern auch schnellere Schaltzeiten und damit ein flüssigeres Bild.

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