Zunehmendes Maß an Automatisierung Netzwerkexperten bestätigen Wichtigkeit von NetOps

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das Investment von Unternehmen in NetOps steigt, so das zentrale Ergebnis einer Studie von Opengear, einem Lösungsanbieter für einen sicheren, resilienten Netzwerkzugang. Die Wichtigkeit des Ansatzes im Kontext der Netzwerkinfrastruktur sei unter Experten unumstritten.

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Die digitale Transformation ist für viele die wichtigste treibende Kraft für NetOps und die Netzwerkautomatisierung.
Die digitale Transformation ist für viele die wichtigste treibende Kraft für NetOps und die Netzwerkautomatisierung.
(Bild: © – WrightStudio – stock.adobe.com)

Rund 87 Prozent der von Opengear befragten Netzwerkmanager, -architekten und -Engineers aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA gaben an, dass ihr Unternehmen in den letzten zwei Jahren mehr in Network Operations (NetOps) investiert habe. Fast die Hälfte (48  %) der Umfrageteilnehmer habe den Zuwachs dieser Investitionen auf 50 Prozent oder mehr beziffert. Nur jeder Zwanzigste hingegen sagte aus, dass das eigene Unternehmen in dieser Zeitspanne weniger Geld in NetOps investiert habe.

Die aktuelle Iteration des Network-Operations-Ansatzes, auch unter dem Namen NetOps 2.0 bekannt, beinhalte neben Virtualisierung und Orchestrierung ein immer höheres Maß an Automatisierung, um den Netzwerkbetrieb und entsprechende Funktionen schneller und leichter zugänglich zu machen. NetOps etabliere sich auf diese Weise immer mehr als essenzielle Methode für das Netzwerkmanagement. Eine überwältigende Mehrheit von 97 Prozent der Befragten habe den Ansatz zudem als ziemlich wichtig bis sehr wichtig im Kontext der Planung einer Netzwerkinfrastruktur angesehen.

Als treibende Kraft für NetOps und die Netzwerkautomatisierung sei von 23 Prozent der Teilnehmer die digitale Transformation identifiziert worden. Weitere wichtige Faktoren seien laut den Befragten die Notwendigkeit, eine bessere Performance zu erreichen (17  %), die zunehmende Bedeutung der Geschäftskontinuität (16  %) und Kosteneinsparungen (ebenfalls 16  %).

Die beiden Hauptangaben der Studienteilnehmer dazu, auf welche Themen rund um das Netzwerkmanagement sie in den kommenden zwölf Monaten ihren Fokus legen werden, seien für Opengear keine Überraschung gewesen: 54 Prozent nannten NetOps-Funktionalitäten, 28 Prozent gaben Netzwerkautomatisierung als Antwort.

„Die Pandemie hat eindeutig eine Rolle in Bezug auf die Investitionen in NetOps gespielt, da Network Engineers keine Standorte besuchen können und ganze Netzwerkteams im Homeoffice arbeiten müssen“, resümiert Gary Marks, President bei Opengear. „Die offenkundigen Vorteile, etwa größere Flexibilität, bessere Performance und niedrigere Kosten, haben den Markt jedoch beflügelt. Wir gehen davon aus, dass die Ausgaben für NetOps und Lösungen für die Automatisierung von Netzwerken in den kommenden Jahren weiter steigen werden.“

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