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ISE 2018

NEC mit HDR-Displays und superhellem Projektor

| Autor: Klaus Länger

Die Large-Format-Displays der P- und V-Serie mit HDR-Darstellung sind nur zwei der ISE-Neuheiten von NEC.
Die Large-Format-Displays der P- und V-Serie mit HDR-Darstellung sind nur zwei der ISE-Neuheiten von NEC. (Bild: NEC Display Solutions)

NEC zeigte auf der ISE einen der hellsten Laserprojektoren weltweit: Der PH3501QL liefert bis zu 40.000 Lumen. Zudem stellte das Unternehmen den 4K-UHD-Projektor PX1005QL für Konferenzräume sowie 4K-Large-Format-Displays mit HDR-Unterstützung vor.

Das neue Spitzenmodell unter den Projektoren von NEC ist der PH3501QL. Das Gerät mit 40.000 Lumen Helligkeit nutzt rote und blaue Laserdioden als Lichtquelle. Der grüne Farbanteil wird über blaue Laser und ein grünes Phosphorrad erzeugt. Das Anwendungsspektrum des 4K-Projektors erstreckt sich von Mehrzweckhallen für Sportereignisse und Veranstaltungen über Theater, Museen bis hin zu Freizeitparks. Das 169 kg schwere Gerät soll im März oder April für etwa 189.000 Euro auf den Markt kommen.

Kinoqualität für den Konferenzraum soll der 4K-Projektor PX1005QL bieten. Das Gerät mit Phosphor-Laser und 10.000 Lumen Helligkeit nutzt einen neuen Scalerchip von NEC, der laut Hersteller für eine sehr hohe „pixelfreie“ Darstellung sorgt. Neben jeweils zwei DisplayPort- und HDMI-Eingängen verfügt der PX1005QL zusätzlich zum integrierten Mediaplayer über einen OPS-Einschub für Slot-In-PCs. Als Termin für die Markteinführung wird der Juni 2018 angepeilt.

4K-Displays mit HDR

Neben den kommenden Projektoren zeigte NEC in Amsterdam auch neue Large-Format-Displays der MultiSync-P-, V- und C-Serien. Die P- und V-Modelle mit Display-Diagonalen zwischen 65 und 98 Zoll liefern die 4K-Auflösung und können HDR-Material anzeigen. Der Unterschied zwischen den beiden Serien liegt in der maximalen Helligkeit: Die P-Serie ist mit 700 cd/m² auch für helle Umgebungen geeignet, die V-Serie mit 500 cd/m² eher für normale Lichtverhältnisse. Bei beiden Serien setzt NEC eine Oberflächenbeschichtung ein, die störende Spiegelungen verhindert. Die Displays beider Serien bieten einen OPS-Einschub für einen leistungsstarken Slot-in-PC oder eine Interface-Box. Zudem bietet NEC ein Raspberry-Pi-Modul für die Displays an.

Die MultiSync-C-Serie besteht derzeit aus den drei Modellen C431, C501 und C551 mit Diagonalen von 43, 50 und 55 Zoll. Sie liefern eine maximale Helligkeit von 400 cd/m² und verfügen über einen integrierten Mediaplayer sowie LAN- und RS232-Schnittstellen. Im Frühjahr sollen Modelle mit größeren Diagonalen die Serie ergänzen.

Das InfinityBoard ist eine Display-Lösung für Konferenzräume. Die Geräte der Serie basieren auf UHD-Displays mit 65 oder 84 Zoll und Touch- sowie Stift-Erkennung. Zusätzlich ist noch eine Kamera mit einem 120-Grad-Erfassungswinkel integriert. Für einen Rechner steht auch beim InfinityBoard ein OPS-Slot bereit. Laut Hersteller ist das Display für Microsoft Windows 10 IoT Enterprise ausgelegt. Eine Jahres-Subscription der Kollaborations-Lösung Mosaic Hub gehört zum Lieferumfang.

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