Navi-Geräte locken mit zahlreichen Zusatz-Features Navigieren mit Garmin, Medion und Mio

Redakteur: Sylvia Lösel

Sie punkten mit Fußgänger-Navi, vorinstallierten Motorradtouren oder lebenslangem Karten-Update: Die Navi-Hersteller lassen sich einiges einfallen, um Kunden anzulocken. Garmin, Medion und Mio schicken neue Geräte ins Rennen.

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Kostenlose Karten-Updates sind bei den drei neuen Nüvi-Geräten von Garmin bereits im Kaufpreis enthalten.
Kostenlose Karten-Updates sind bei den drei neuen Nüvi-Geräten von Garmin bereits im Kaufpreis enthalten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Kampf um Kunden ist bei den Herstellern von Navigationsgeräten längst entbrannt. Erschwerend für viele Navi-Hersteller bieten auch viele Smartphone-Firmen bieten immer öfter ihre Geräte inklusive Navi-Funktion an. Von diesem Wettbewerb profitieren die Kunden, denn was bisher oft kostenpflichtig war, wie zum Beispiel die regelmäßigen Kartenupdates, ist jetzt bei Garmin bereits im Kaufpreis enthalten.

Mit dem Nüvi 2340LMT, Nüvi 2460LMT und dem Nüvi 3790LMT hat der Nutzer bis zu viermal im Jahr die Möglichkeit, sein Navi mit neuestem Kartenmaterial auszustatten — und das ein Geräteleben lang. Um das lebenslange Update zu erhalten, muss der Käufer sein Navi online bei Garmin registrieren. Nach Eingabe der Seriennummer wird die Update-Funktion aktiviert. Alle drei Navis sind außerdem mit einem Premium Verkehrsfunkabo ausgestattet. In Deutschland arbeitet Garmin dabei mit Navteq Traffic zusammen.

Zu Fuß unterwegs mit Mio

Auch das taiwanische Unternehmen Mitac bietet unter dem Dach seiner Marke Mio drei neue Navis an, die auf die Namen Spirit 485, 685 und 687 hören.

Das Einsteigermodell Spirit 485 besitzt ein 4,3-Zoll-Display und verfügt über IQ-Routes und Verkehrswarn-System. Dank Lern-Algorithmus, analysiert das Gerät den Fahrstil und bietet eine Route gemäß der jeweiligen Vorlieben an. Neu ist die Parkhilfe-Funktion, die dem Fahrer etwa einem Kilometer vor dem Ziel eine Liste der vorhandenen Parkmöglichkeiten anzeigt.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, mit welchen Finessen die größeren Mio-Modelle ausgerüstet sind, und was man von Medion für sein Geld bekommt.

Reiseführer zu mieten

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Das etwas größere Modell 685 verfügt über ein Fünf-Zoll-Display und ist außerdem noch als Fußgänger-Navi zu gebrauchen. Auch ein Stadtführer ist mit an Bord. Wenn man in den Urlaub reist, kann man die so genannten Rental Maps in Anspruch nehmen. Diese Leihkarten können für drei, sieben oder 30 Tage gegen Entgelt geliehen werden.

Das High-End-Modell Spirit 687 ist ebenfalls mit Fünf-Zoll-Display ausgestattet und bietet optional eine Spracheingabefunktion. Auch eine Google-Suche ist mit diesem Gerät möglich. Dank der Mio-More-Services, erhält der Kunde hier auch die neusten Wetterinformationen.

Die Spirit-Modelle gibt es im April zu Preisen von 119, 129 und 179 Euro.

Wasserfest und robust

Der Hersteller Medion setzt auf Allround-Navigationssysteme. Die Geräte Go-Pal S3647 und Go-Pal S3747 sind für Auto-, Motorrad-, Radfahrer und Wanderer gedacht. Beide bieten ein robustes Gehäuse, sind mit einem 3,5-Zoll-Display ausgestattet und nach dem IPx7-Standard wasserfest. Im Go-Pal S3747 ist noch ein elektronischer Kompass mit an Bord. Auf beiden Geräten befindet sich topografisches Kartenmaterial für Deutschland sowie ein Gutschein für einen detaillierteren Kartenausschnitt. Das Go-Pal S3647 ist mit den regionalen Karten ausgestattet, das Go-Pal S3747 mit Kartenmaterial von Westeuropa. Für Motorradfans bieten die Navis rund 100 vorinstallierte Routenvorschläge und spezielle Points of Interest.

Die beiden Medion-Geräte sind bereits verfügbar und kosten 279 Euro (Go-Pal S3647) sowie 329 Euro (Go-Pal S3747).

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