Zentrale Benutzerkonferenz von Microsoft lockt über 6.800 Besucher nach Berlin Nachlese TechEd 2009: Microsoft fokussiert sich auf virtualisierte Infrastrukturen

Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Florian Karlstetter

Die TechEd ist Microsofts zentrale Benutzerkonferenz in Europa. In diesem Jahr wurde sie vom 9.11. bis 13.11. in Berlin durchgeführt. Die 6.800 Teilnehmer aus 104 Ländern erwartete ein umfangreiches Programm mit über 600 Vorträgen zu den Neuerungen und bestehenden Systemen von Microsoft.

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Microsoft gab auf der TechEd in Berlin Einblicke in zukünftige Entwicklungen mit Fokus auf virtualisierte Infratrukturen.
Microsoft gab auf der TechEd in Berlin Einblicke in zukünftige Entwicklungen mit Fokus auf virtualisierte Infratrukturen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Beginn der TechEd 2009 war 9.11, der Tag des Mauerfalls. Parallel dazu wurde auch die Zweiteilung der TechEd in jenen Anteil für Entwickler und die Administratoren aufgehoben. Mit rund 6.800 Teilnehmern, die sich in Fragen der Softwareentwicklung und des IT-Betriebs informieren wollten, war sie ausgebucht.

Ein Schwerpunkt der TechEd lag, und das ist kaum verwunderlich, auf dem Segment der Virtualisierung der IT-Infrastrukturen. Nach einer, von Microsoft in Auftrag gegeben Studie setzen deutsche IT-Entscheider setzen in derzeitiger Wirtschaftslage auf Virtualisierung. Demnach wollen 43 Prozent der deutschen IT-Experten ihre Investitionen im Bereich Virtualisierung erhöhen. Die Motivation dafür liegt für 80 Prozent der Befragten in der Erhöhung der Geschäftseffizienz um damit Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Nur jeder Fünfte sieht die Virtualisierung in erster Linie als Mittel zur Kostenreduktion.

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Gemäß diesen Erwartungen treibt Microsoft seine Anstrengungen in Sachen Virtualisierung seit nunmehr zwei Jahren massiv voran. Den Vorsprung, den VMware innehat, will man durch verstärkte Anstrengungen abbauen.

Gleichzeitig allerdings besinnt man sich in Redmond auf den Massenmarkt. In den Basisfunktionen der Virtualisierung bietet der Hyper-V vSphere durchaus Paroli. Das umfangreichere Funktionsangebots von VMwares vSphere will der Hyper-V durch eine bessere Integration in die IT-Infrastruktur von Windows-Systemen wettmachen. Dazu richtet Redmond sein gesamtes Softwareangebot am Paradigma der Virtualisierung aus und trimmt das Angebotsportfolie auf virtuelle Infrastrukturen.

weiter mit: In der Live-Migration schließt Microsoft zu VMware auf

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