Smartphones und Tablets von Huawei, LG, Lenovo, Nokia und Sony MWC 2014: Nokia setzt auf Android, Sony auf tragbare Technologien

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat seine Pforten geöffnet, und die Hersteller präsentieren Smartphones und Tablets en masse. Ein einheitlicher Trend ist noch nicht auszumachen. Doch eines eint sie alle: der Wunsch, sich von der Masse abzusetzen.

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Das Smartband von Sony verbindet sich mittels Bluetooth und NFC mit dem Smartphone und beherrscht einige Steuerungs-Tricks.
Das Smartband von Sony verbindet sich mittels Bluetooth und NFC mit dem Smartphone und beherrscht einige Steuerungs-Tricks.
(Bild: Sony)

Jeder vierte Deutsche über 14 Jahre verwendet ein Tablet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Bitkom heute herausgegeben hat. Weit mehr Abnehmer finden die Smartphones. Rund 30 Millionen Geräte sollen in diesem Jahr in Deutschland verkauft werden. Diese Zahlen stammen ebenfalls vom Branchenverband Bitkom. Seit heute zeigen Hersteller die Neuheiten auf dem MWC in Barcelona. Erster Paukenschlag war sicherlich die Ankündigung von Nokia, künftig auch Android-Geräte auf den Markt zu bringen. Sony macht seine Ankündigung der CES wahr und stellt Neues im Bereich „Wearable Technologies“ vor. Außerdem bringt der Hersteller nach nur fünf Monaten bereits das Nachfolgemodell für das Xperia Z. Und auch LG, Lenovo und Huawei haben Neues im Gepäck.

Huawei

Für 249 Euro (UVP) soll das Ascend G6 von Huawei noch im April zu haben sein. Das Gerät präsentiert sich mit einem 4,5-Zoll-Display, einem 1,2-Gigahertz-Quadcore-Prozessor und einem 2.000-mAh-Akku. Als Betriebssystem kommt Android 4.3 (Jelly Bean) zum Einsatz. Der interne Speicher beläuft sich auf vier Gigabyte und kann mittels einer SD-Karte erweitert werden. Zudem stehen kostenfrei und zeitlich unbegrenzt 20 Gigabyte Cloud-Speicher bei Bitcas zur Verfügung.

Ebenfalls ein 4,5-Zoll-Display hat das Ascend P7 mini. Dieses ist außerdem noch mit LTE und NFC ausgerüstet. Ein Quadcore-Prozessor sowie Android 4.3 sind ebenfalls an Bord. Allerdings ist der interne Speicher acht Gigabyte groß und kann ebenfalls mittels einer SD-Karte erweitert werden. Das Gerät soll im April in den Farben Schwarz und Weiß zum Preis von 299 Euro (UVP) auf den Markt kommen.

Auch im Tablet-Segment hat Huawei zwei neue Geräte im Messegepäck. Das Mediapad M1 8.0 bietet ein Acht-Zoll-Display, arbeitet mit Android 4.2 und hat einen 1,6-Gigahertz-Quadcore-Prozessor an Bord. Es bietet weiterhin LTE-, 3G- und WLAN-Datenverbindungen. Das Tablet soll 299 Euro (UVP) kosten. Das Mediapad X1 ist mit seinem Sieben-Zoll-Display ein wenig kleiner, trumpft aber mit LTE, einer 13-Megapixel-Kamera sowie einem 5.000-mAh-Akku auf. Für das X1, das im zweiten Quartal auf den Markt kommen soll, werden 399 Euro (UVP) fällig.

LG electronics

Ein einheitliches Nutzererlebnis über alle Geräte hinweg will LG mit seinem Portfolio erreichen. Auf dem MWC hat der Hersteller drei Neuheiten im Gepäck: das G Pro 2, das G2 Mini und die L-Serie, die bereits im Vorfeld vorgestellt wurde. Das G Pro 2 hat ein 5,9-Zoll-Display und wird mit Android 4.4 ausgeliefert. Auch eine 13-Megapixel-Kamera ist an Bord. Das G2 Mini verfügt über ein 4,7-Zoll-Display und einen Quadcore-Prozessor.

Lenovo

Auf der CES hat Lenovo seine neuen Yoga-Tablets vorgestellt, auf dem MWC gibt es Nachwuchs. Das Yoga Tablet 10 HD+ bietet wie der Name schon sagt, ein Full-HD-Display, arbeitet mit einem Qualcomm-Snapdragon-Prozessor und verfügt über eine hochauflösende Kamera. Das Tablet bietet laut Lenovo eine Akkulaufzeit von 18 Stunden, und es kann wie seine Familienmitglieder flexibel aufgestellt und bedient werden. Lenovo kündigt das Gerät für Juni an. Dann soll es für 349 Euro ( UVP) zu haben sein.

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Lesen Sie auf der nächsten Seite alles zu den Neuheiten von Nokia und Sony.

Nokia

Nokia schließt die Lücke zwischen seinen Einsteiger-Asha-Mobilgeräten und den Lumia-Smartphones. Die drei Geräte Nokia X, X+ und XL sind die ersten, die Nokia mit der Open-Source-Variante von Android ausstattet. Sie sehen mit ihren knalligen Farben den Lumia-Geräten, die mit dem Microsoft-Betriebssystem arbeiten, durchaus ähnlich. Die Benutzeroberfläche erinnert auch stark an die Windows-Kacheln. Dennoch laufen hier zahlreiche Nokia-Dienste wie Here Maps und Mix Radio. Außerdem arbeiten die Geräte mit den Cloud-Diensten von Microsoft und nicht Googles zusammen. Für den Download von Apps stellt Nokia einen eigenen Store zur Verfügung und gewährt Zugang „zu mehr als einem Dutzend weiterer App-Stores“. Das Nokia X verfügt über ein kapazitives Vier-Zoll-Display und eine Drei-Megapixel-Kamera. Das Nokia X+ ist dank seines großen Speichers ideal für Multimedia-Fans. Das dritte Familienmitglied, das Nokia XL, verfügt über ein Fünf-Zoll-Display, eine Zwei-Megapixel-Frontkamera und eine Fünf-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Blitz. Alle Nokia-X-Modelle besitzen einen Qualcomm-Snapdragon-Dual-Core-Prozessor und nutzen Dual-SIM. Dadurch können Nutzer je nach Bedarf zwischen verschiedenen SIM-Karten wechseln.

Das Nokia X wird ab sofort zu einem Preis von 89 Euro angeboten. Das Nokia X+ und das Nokia XL werden im frühen zweiten Quartal erwartet, zu Preisen von 99 und 109 Euro (jeweils UVP).

Sony

Mit dem Xperia Z2 stellt Sony das Nachfolgemodell seines Flaggschiffes Z1 vor. Das Smartphone bietet ein 5,2-Zoll-Display und eine 20,7-Megapixel-Kamera. Es wird mit Android 4.4 ausgeliefert und soll im April zum Preis von 599 Euro (UVP) zu haben sein. In seinem Inneren taktet ein 2,3-Gigahertz-Qualcomm-Prozessor. Das wasserfeste Smartphone bietet mit drei Gigabyte einen großzügig bemessenen Arbeitsspeicher. An Bord sind LTE, NFC, aGPS, Miracast, WLAN sowie Bluetooth.

Ebenfalls wasserfest ist das Xperia-Z2-Tablet mit seinem Zehn-Zoll-Display und einer Acht-Megapixel-Kamera. Als Betriebssystem ist Android 4.4 aufgespielt. Auch hier sind LTE, NFC und WLAN an Bord. Der Flash-Speicher beläuft sich auf 16 Gigabyte und kann mittels Micro-SD-Karten erweitert werden.

Außerdem steigt Sony in den Markt für tragbare Technologien ein. Das wasserfeste Smartband SWR10 gehört ans Handgelenk und verbindet sich via Bluetooth und NFC mit dem Smartphone. Einmal verbunden kann man mithilfe der App Lifelog den Wecker stellen, den Eingang von Nachrichten verfolgen oder Musik abspielen oder stoppen. Das SmartBand soll im März voraussichtlich zum Preis von 99 Euro (UVP) angeboten werden.

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Weitere Highlights des Mobile World Congress 2014:

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