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MWC 2014: Nokia setzt auf Android, Sony auf tragbare Technologien

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Nokia

Nokia schließt die Lücke zwischen seinen Einsteiger-Asha-Mobilgeräten und den Lumia-Smartphones. Die drei Geräte Nokia X, X+ und XL sind die ersten, die Nokia mit der Open-Source-Variante von Android ausstattet. Sie sehen mit ihren knalligen Farben den Lumia-Geräten, die mit dem Microsoft-Betriebssystem arbeiten, durchaus ähnlich. Die Benutzeroberfläche erinnert auch stark an die Windows-Kacheln. Dennoch laufen hier zahlreiche Nokia-Dienste wie Here Maps und Mix Radio. Außerdem arbeiten die Geräte mit den Cloud-Diensten von Microsoft und nicht Googles zusammen. Für den Download von Apps stellt Nokia einen eigenen Store zur Verfügung und gewährt Zugang „zu mehr als einem Dutzend weiterer App-Stores“. Das Nokia X verfügt über ein kapazitives Vier-Zoll-Display und eine Drei-Megapixel-Kamera. Das Nokia X+ ist dank seines großen Speichers ideal für Multimedia-Fans. Das dritte Familienmitglied, das Nokia XL, verfügt über ein Fünf-Zoll-Display, eine Zwei-Megapixel-Frontkamera und eine Fünf-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Blitz. Alle Nokia-X-Modelle besitzen einen Qualcomm-Snapdragon-Dual-Core-Prozessor und nutzen Dual-SIM. Dadurch können Nutzer je nach Bedarf zwischen verschiedenen SIM-Karten wechseln.

Das Nokia X wird ab sofort zu einem Preis von 89 Euro angeboten. Das Nokia X+ und das Nokia XL werden im frühen zweiten Quartal erwartet, zu Preisen von 99 und 109 Euro (jeweils UVP).

Sony

Mit dem Xperia Z2 stellt Sony das Nachfolgemodell seines Flaggschiffes Z1 vor. Das Smartphone bietet ein 5,2-Zoll-Display und eine 20,7-Megapixel-Kamera. Es wird mit Android 4.4 ausgeliefert und soll im April zum Preis von 599 Euro (UVP) zu haben sein. In seinem Inneren taktet ein 2,3-Gigahertz-Qualcomm-Prozessor. Das wasserfeste Smartphone bietet mit drei Gigabyte einen großzügig bemessenen Arbeitsspeicher. An Bord sind LTE, NFC, aGPS, Miracast, WLAN sowie Bluetooth.

Ebenfalls wasserfest ist das Xperia-Z2-Tablet mit seinem Zehn-Zoll-Display und einer Acht-Megapixel-Kamera. Als Betriebssystem ist Android 4.4 aufgespielt. Auch hier sind LTE, NFC und WLAN an Bord. Der Flash-Speicher beläuft sich auf 16 Gigabyte und kann mittels Micro-SD-Karten erweitert werden.

Außerdem steigt Sony in den Markt für tragbare Technologien ein. Das wasserfeste Smartband SWR10 gehört ans Handgelenk und verbindet sich via Bluetooth und NFC mit dem Smartphone. Einmal verbunden kann man mithilfe der App Lifelog den Wecker stellen, den Eingang von Nachrichten verfolgen oder Musik abspielen oder stoppen. Das SmartBand soll im März voraussichtlich zum Preis von 99 Euro (UVP) angeboten werden.

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