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Vernetzung über die Steckdose MSI bietet Homeplug-Adapter

Redakteur: Christian Träger

PC-Besitzer wollen die auf dem Rechner gespeicherten Multimedia-Dateien nicht nur im Arbeitszimmer nutzen. Daher suchen immer mehr Kunden nach einer einfachen Möglichkeit, Netzwerke zu realisieren, um Musik, Bilder und Videos vom PC in allen Räumen des Hauses zu nutzen. MSI zeigt das passende Equipment.

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Die MSI-Homeplug-Adapter gibt es im Doppelpack als Einstiegsset.
Die MSI-Homeplug-Adapter gibt es im Doppelpack als Einstiegsset.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ab sofort bietet MSI die beiden Homeplug-Adapter Mega ePower 200AV und Mega ePower 85 an. Computer und Settop-Boxen mit Ethernetanschluss lassen sich damit komfortabel über das im Haus vorhandene Stromnetz verbinden. Die Powerline-Technologie bietet dabei den Vorteil, dass Steckdosen in der Regel in der Nähe der elektronischen Geräte sind und damit für eine einfache Vernetzung ohne lästiges Verlegen zusätzlicher Kabel genutzt werden können.

Die Übertragungsraten bilden die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale der beiden Adapter. So liefert der ePower 85 einen Bruttotransferrate von bis zu 85 Megabit pro Sekunde. Der Nettodatendurchsatz kann damit bis zu 40 Megabit pro Sekunde erreichen. Der tatsächliche Wert hängt jedoch von zahlreichen Faktoren ab und wird deutlich darunter liegen.

Schneller ist dagegen der Adapter ePower 200 AV, der nach dem Homeplug-AV-Standard zertifiziert ist. Hier sind Nettotransferraten von 90 Megabit pro Sekunde denkbar, womit sich selbst umfangreiches Videomaterial streamen lässt. Um Unterbrechungen bei der Datenübertragung zu verhindern, bieten beide Adapter Quality-of-Service-Technologien. Zudem ermöglicht der 200AV-Adapter eine Verschlüsselung von 128 Bit AES, während es der ePower 85 hier nur auf 56 Bit DES-Verschlüsselung bringt.

Für den Einstieg in die Powerline-Vernetzung werden beide Modelle in Sets von je zwei Adaptern angeboten. Dabei empfiehlt MSI für die ePower-85-Modelle einen Verkaufspreis von 89 Euro, während das 200AV-Kit mit 139 Euro zu Buche schlagen soll.

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