Distri-Award
– Jetzt zur Umfrage!

Suchen

Weiterer Smartphone-Launch im Vorfeld des neuen iPhone Motorola Razr: großes Display, dicker Akku, schnelles Netz

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Harry Jacob / Harry Jacob

Nur vier Stunden nachdem Nokia die Lumia-Smartphones 820 und 920 vorgestellt hatte, ging der Launch der neuen Motorola-Razr-Familie über die Bühne. Der Erfinder des Handys setzte deutlich andere Akzente als die Finnen.

Firmen zum Thema

Mit drei neuen Razr-Smartphones positioniert sich Motorola für das Weihnachtsgeschäft.
Mit drei neuen Razr-Smartphones positioniert sich Motorola für das Weihnachtsgeschäft.

Gleich drei Nachfolger bekommt das Motorola Razr. Das kleinste Modell Razr M hat einen 4,3-Zoll-Bildschirm mit 960 x 540 Pixeln. Die beiden anderen, Razr HD und Razr Maxx HD, sind mit 4,7 Zoll großen Displays ausgestattet, die eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln bieten. Aufgrund der fast randlosen Bauweise sind die Geräte aber kaum größer als bisherige 3,5- bis 4,0-Zoll-Smartphones.

Als CPU kommt in allen Modellen ein mit 1,5 GHz getakteter Dual-Core-Prozessor aus der ARM-Familie zum Einsatz, ohne dass eine genaue Typen- und Herstellerbezeichnung genannt wurde. Die Speicherausstattung beträgt je nach Modell 8, 16 oder 32 Gigabyte, wobei Motorola sogar angibt, wie viel davon nutzbar ist: zwischen 4,5 und 26 Gigabyte. Der Arbeitsspeicher beträgt einheitlich ein Gigabyte RAM.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 27 Bildern

Noch ohne Jelly Bean

Als Google-Tochter setzt Motorola natürlich auf das Betriebssystem Andoid – und zwar ausschließlich. Die neuen Razr-Modelle werden noch mit Version 4.0 (Ice Cream Sandwich) ausgeliefert, obwohl das Update 4.1 (Jelly Bean) bereits für einige Modelle anderer Hersteller ausgerollt wird.

Wie Motorola-Chef Denis Woodside bekannt gab, soll Jelly Bean für die neuen Razrs noch in diesem Jahr kommen, ebenso für „die meisten der 2011 gelaunchten Produkte“. Einzelne Smartphones seien aber vom Update ausgenommen, weil sie mit Android 4.x zu langsam würden. Deren Käufern versprach Woodside einen 100-Dollar-Gutschein, wenn sie sich nun ein neues Razr kaufen. Vermutlich ist das Angebot auf Kunden in den USA beschränkt.

Klarer Fokus

Die Schwerpunkte, die Motorola bei der Entwicklung seiner Smartphones setzte, sind klar benannt:

  • ein großes Display, bei gleichzeitig sehr kompakter Bauweise,
  • ein starker Akku, der lange Betriebszeiten ermöglicht und
  • eine extrem schnelle Netzanbindung, sprich: LTE-Unterstützung.

Wie oben bereits dargelegt, hat Motorola in den beiden größeren Modellen Displays mit HD-Ready-Format verbaut, die Filme im Bildformat 720p darstellen können. Im Wettbewerb mit Nokia sind die Razr allerdings unterlegen: Das Lumia 920 kommt sogar auf eine Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln.

Steht gut im Saft

Während das bislang verkaufte Motorola Razr mit einem 1.800-mAh-Akku auch schon nicht schlecht bestückt war, sind die neuen Modelle wahre Kraftprotze: 2.000, 2.530 und 3.300 mAh sind die Kennzahlen der jetzt verwendeten Stromquellen. Mit einem ausgeklügelten Power-Management gingen die Razr-Smartphones denoch sparsam mit der zur Verfügung stehenden Energie um, so Woodward. Damit lassen sich nach dem Motorola eigenen User-Profil 20, 24 und 32 Stunden „gemischter Nutzung“ realisieren.

Beim Razr HD soll die Sprechzeit 16 Stunden betragen, alternativ kann man sechs Stunden lang mit dem Chrome-Browser bei einer Internet-Verbindung im 4G-Netz surfen. Als Beispiel für das Razr Maxx HD wurde neben einer Sprechzeit von 21 Stunden genannt, dass der Akku reicht, um 27 Stunden am Stück Musik abzuspielen, die via LTE empfangen wird, oder 10 Stunden gestreamtes Video. Für Mobilfunkbetreiber dürfte so ein Szenario allerdings eher ein Albtraum sein...

Lesen Sie auf der folgenden Seite mehr über die LTE-Abdeckung, den Verkaufsstart und weitere Produktankündigungen von Motorola.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:35441560)