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IT-Sicherheitsstudie von VMware Mobilität ist wichtiger als Sicherheit

| Autor: Heidemarie Schuster

Einer Studie von VMware zufolge stehen 65 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland so sehr unter Druck, Mobility-Initiativen auf den Weg zu bringen, dass sie dafür kalkulierte Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen.

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Die IT-Sicherheitsstudie von VMware verdeutlicht den schmalen Grat zwischen dem Vorantreiben von Mobility-Initiativen und dem Einhalten von Sicherheitsvorgaben.
Die IT-Sicherheitsstudie von VMware verdeutlicht den schmalen Grat zwischen dem Vorantreiben von Mobility-Initiativen und dem Einhalten von Sicherheitsvorgaben.
(Bild: Pixabay)

Unternehmen stehen offenbar zunehmend unter Druck, ihre Geschäftsabläufe zu optimieren und Innovationen voranzutreiben. Laut der von VMware in Auftrag gegebenen Studie des Marktforschungsinstituts Vanson Bourne geben mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der befragten IT-Führungskräfte in Deutschland an, dass ihre Mitarbeiter zunehmend mobile Arbeitsplätze einfordern. 24 Prozent der befragten Büroangestellten sind der Meinung, dass mobiles Arbeiten ihre Produktivität steigert.

Risiken in Kauf nehmen

Das Verlangen der Unternehmen an die Mitarbeiter, ihre Produktivität zu steigern, betrifft sämtliche Hierarchieebenen. Laut der Studie umgehen 15 Prozent der Beschäftigten in Deutschland die Unternehmensleitlinien in Sachen mobiles Arbeiten, um produktiver zu sein. Mehr als 22 Prozent der IT-Führungskräfte fühlt sich vom Management unter Druck gesetzt, um Zugriff auf Unternehmensdaten vom eigenen Mobilgerät zu erhalten – auch wenn dies gegen die Unternehmensrichtlinien verstößt.

Immerhin 49 Prozent der befragten IT-Entscheider gehen von einem beträchtlichen Sicherheitsrisiko aus, wenn Mitarbeiter von ihren eigenen Geräten aus arbeiten. 35 Prozent sehen hierin die größte Schwachstelle für Cyber-Attacken.

Wenn es um ihre privaten Geräte geht, achten 34 Prozent der Befragten mehr auf die Sicherheit ihrer Daten, als bei Endgeräten, die ihnen vom Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Nur 36 Prozent der Mitarbeiter sind über sämtliche Mobilitätsrichtlinien ihres Unternehmens informiert. Die Mehrheit weiß somit nicht darüber Bescheid, ob und wann sie gegen diese verstoßen.

„Vereinfacht gesagt: Es gibt keine digitale Transformation ohne Mobilität. Unternehmen stehen zunehmend unter Innovations- und Wettbewerbsdruck und nehmen kurzfristige Sicherheitsrisiken in Kauf, um flexibles Arbeiten und agile Prozesse zu ermöglichen“, sagt Ralf Gegg, Senior Director End User Computing, CEMEA bei VMware. „Es muss aber keinen Kompromiss zwischen Mobilität und Sicherheit geben. Mit einer Software-definierten Architektur kann IT-Sicherheit direkt in die Anwendung, das Netzwerk sowie auf Benutzer- und Content-Ebene integriert werden. Unternehmen sind damit in der Lage, sichere mobile Arbeitsplätze einzurichten und ihren Mitarbeitern unabhängig vom Endgerät Zugriff auf die benötigten benutzerdefinierten Daten zu ermöglichen. Ziel ist es, dass Unternehmen die Vorteile der Mobile Cloud-Ära voll ausschöpfen können, ohne Abstriche bei der IT-Sicherheit zu machen.“

Über die Studie

Vanson Bourne befragte im März 2016 insgesamt 1.700 IT-Entscheidungsträger und 3.500 Büroangestellte aus UK, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Italien, Schweden, Norwegen, Dänemark, Russland und dem Nahen Osten (Saudi Arabien und Vereinigte Arabische Emirate).

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