ZBook G3: Mobile Workstations von HP Mobile-Workstation im Ultrabook-Format

Autor: Klaus Länger

HP bringt eine dritte Generation der Mobile-Workstations auf den Markt. Die vier Notebooks basieren nun auf Skylake-Prozessoren. Das flache Zbook Studio bietet dabei sogar eine Quad-Core-CPU und eine schnelle Nvidia-GPU.

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Das ZBook Studio ist nur eines der vier ZBook-Modelle mit Skylake-CPU. Sie bilden die dritte Generation der mobilen Z-Book-Workstations von HP.
Das ZBook Studio ist nur eines der vier ZBook-Modelle mit Skylake-CPU. Sie bilden die dritte Generation der mobilen Z-Book-Workstations von HP.
(Bild: HP)

Das nur 18 Millimeter dicke und zwei Kilogramm schwere ZBook Studio ist das spektakulärste der vier neuen Mobile-Workstations von HP auf Skylake-Basis. Es ist mit Quad-Core- oder Xeon-Prozessoren verfügbar und nutzt als GPU auf Wunsch zusätzlich zur integrierten Intel HD 530 eine Nvidia Quadro M1000M. Im ersten Halbjahr 2016 soll noch eine Version mit einem Intel-Prozessor folgen, der mit einer integrierten Iris Pro P580 ausgestattet ist.

Beim Massenspeicher sind gleich zwei HP Z Turbo Drive G2 mit jeweils bis zu einem TB Speicherplatz möglich. Die M.2-SSDs kommunizieren über PCI-Express mit dem Mainboard und erreichen so eine Transferrate von mehr als zwei GB/s. Der Arbeitsspeicher kann bis zu 32 GB groß sein. Beim Xeon ist hier auch ECC-Speicher möglich.

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Zudem ist das ZBook Studio mit zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen ausgestattet, die zudem auch als USB-Typ-C- und Display-Port-Verbindung fungieren.

Das matte 15,6-Zoll-Display ist wahlweise mit Full-HD oder 4K-Auflösung wählbar. Bei der Full-HD-Variante bietet HP auch Touch als Option, bei der 4K-Version ein Dreamcolor-Panel mit besonders kräftigen Farben.

ZBook 15 und 17

Zwei weitere Vertreter der dritten ZBook-Generation sind der 15,6-Zöller ZBook 15 und das ZBook 17 mit 17,3 Zoll Display-Diagonale. Das ZBook 15 ist zwar dicker und schwerer als das Studio, aber laut HP um 27 Prozent schlanker und sieben Prozent leichter als der Vorgänger. Dafür bietet es Raum für eine zusätzliche HDD und bis zu 64 GB Hauptspeicher. Die übrigen Komponenten entsprechen dem ZBook Studio. Das ZBook 17 unterscheidet sich von seinem kleineren Verwandten nur durch das größere Display, Gehäuse und natürlich das Gewicht.

Ein optionales Thunderbolt-Dock kann bei den drei mobilen Workstations für eine rasante Verbindung zu Peripheriegeräten sorgen.

ZBook 15u

Das ZBook 15u ist das Einstiegsmodell der Baureihe. Es ist ähnlich schlank wie das ZBook Studio, aber nur mit Dual-Core-Prozessor lieferbar. Auch Thunderbolt und die 4K-Auflösung bleiben ihm verwehrt. Als separate GPU verwendet HP hier eine AMD-FirePro-Professional-Grafikkarte. Als Massenspeicher kann ein HP Z Turbo Drive G2 eingesetzt werden. Das ZBook 15u kann zudem auch eine 2,5-Zoll-HDD aufnehmen.

Alle neuen ZBooks sind laut HP besonders solide und erfüllen dem US-Militärstandard MIL-STD-810G für den Schutz vor Spritzwasser, Staub oder Stürzen.

Für das ZBook Studio gibt HP einen Einstandpreis von 2.300 Euro (UVP) an. Es soll im Dezember auf den Markt kommen. Im kommenden Jahr folgen die anderen drei Modelle, Preise nennt HP hier noch nicht.

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