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Sonicwall-Studie zum sicheren Remote Access

Mobile Security: ein unterschätztes Konzept

11.04.2011 | Redakteur: Andreas Bergler

Cyberkriminelle sind auf vielen mobilen Plattformen unterwegs.
Cyberkriminelle sind auf vielen mobilen Plattformen unterwegs.

In einer Untersuchung zum „Secure Remote Access“ stieß Sonicwall auf erhebliche Lücken in den Sicherheitskonzepten der Unternehmen. Der Security-Anbieter Kaspersky Labs hat sogar eine neue Zielgruppe mobiler User für Cyberkriminelle ausgemacht.

Die Zahl der mobilen Mitarbeiter in den Unternehmen wächst und wächst. In einer Studie, in der über 500 IT-Verantwortliche und Mitarbeiter befragt wurden, hat Sicherheitsspezialist Sonicwall jedoch herausgefunden, dass die entsprechenden Sicherheitskonzepte in den Unternehmen mit dieser Entwicklung nicht Schritt halten.

70 Prozent der Befragten nutzen heute Smartphones sowohl privat als auch geschäftlich. „Damit setzen sich Unternehmen einem hohen Sicherheitsrisiko aus“, befindet Sven Janssen, Country Manager Germany bei Sonicwall. Er fordert daher „einen plattformunabhängigen Ansatz, der SSL-VPNs ebenso einbindet wie Firewalls, die eine intelligente Überwachung der Anwendungen und ihrer Daten ermöglicht“.

Die wichtigste Maßnahme zur Absicherung des Fernzugriffs aufs Unternehmensnetz stellt für 82 Prozent der Befragten der Schutz vor Viren, Würmern und Trojanern dar. Gut die Hälfte der Unternehmen sehen in der Durchsetzung einheitlicher Sicherheitsrichtlinien und der Schaffung eines Access- und Identity-Management-Systems geeignete Schutz-Strategien. 20 Prozent der Unternehmen gaben sogar an, die Nutzung von Social Media Sites aus Sicherheitsgründen zu verbieten.

Dass ein umfassenderes Sicherheitskonzept Not tut, hat vor Kurzem auch Kaspersky Labs nachgewiesen: Im Zeitraum zwischen August 2009 und Dezember 2010 tauchten insgesamt 46 neue mobile Schädlingsfamilien auf. Vergangenes Jahr wurde der erste mobile Trojaner für verschiedene Smartphone-Plattformen entdeckt, der die Wahl einer kostenpflichtigen Nummer erzwingt. Hinzu kamen ein iPhone-Wurm und ein mobiler Trojaner für Symbian.

Ganz neu auf der Liste der bedrohten Geräte-Arten stehen laut Kaspersky jetzt auch Tablet-PCs. Im Grunde haben wir es mit an größere Bildschirme angepasste Ausgaben von iOS, Android, BlackberryOS und anderen zu tun“, erklärt Denis Maslennikov, Senior Malware Researcher bei Kaspersky. „Malware ist es herzlich egal, ob diese Betriebssysteme auf einem Smartphone oder auf einem Tablet-PC laufen.“

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