Studie von PAC und Computacenter Mobile Mitarbeiter aber keine Mobility-Strategie?

Redakteur: Heidi Schuster

Bei einer gemeinsamen Studie von PAC und Computacenter kam heraus, dass nur jedes zweite Unternehmen eine Mobility-Strategie hat.

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Wenn Mitarbeiter so frustriert sind, dass sie selbst in mobile Lösungen investieren, sind Wildwuchs, Ineffizienz und Sicherheitsrisiken die Folgen.
Wenn Mitarbeiter so frustriert sind, dass sie selbst in mobile Lösungen investieren, sind Wildwuchs, Ineffizienz und Sicherheitsrisiken die Folgen.
(Bild: © neirfy - Fotolia.com)

Dank unterschiedlichster mobiler Endgeräte, der Cloud und eines beinahe flächendeckenden Internetzugangs ist es heute möglich, beinahe an jedem Ort zu Arbeiten. So kam bei der Studie „Zeitgemäßer Arbeitsplatz“ von PAC und Computacenter heraus, dass drei Viertel der befragten Mitarbeiter mittlerweile mobil arbeiten und immer mehr Zeit unterwegs verbringen – im Home Office, in anderen Niederlassungen, bei Kunden oder Partnern.

Um den veränderten Bedingungen zu begegnen, brauchen Unternehmen eine Mobility-Strategie. Bislang hat jedoch nur jedes zweite Unternehmen ein solches Konzept verankert. Noch weniger Firmen haben geeignete Prozesse, um die Anforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter an ihre IT-Arbeitsumgebungen systematisch zu ermitteln. Die Folge: Mitarbeiter sind oft nicht mit den Endgeräten und Anwendungen ausgestattet, die sie benötigen, um effizient arbeiten zu können.

Mehr Möglichkeiten gefordert

Welche Möglichkeiten mobile Geräte und deren Anwendungen bieten, kennen sowohl Mitarbeiter als auch Fachbereichsleiter aus dem privaten Umfeld. So fordern sie ähnliche Möglichkeiten auch für ihren Arbeitsalltag. Wie die Umfrage zeigt, sehen 55 Prozent der befragten Mitarbeiter bei dem Thema Mobility Optimierungsbedarf, 16 Prozent schätzen ihre Arbeitsausstattung sogar als stark modernisierungsbedürftig ein. Jeder Sechste ist so frustriert, dass er auf eigene Kosten in eine Verbesserung investiert – Wildwuchs, Ineffizienz und Sicherheitsrisiken sind vorprogrammiert. Auch die Fachbereichsleiter haben die Schwachstellen erkannt: Knapp zwei Drittel fordern eine bessere Unterstützung mobiler Mitarbeiter und Prozesse.

Mobilitätsunterstützung

Ein Grund für die zögerliche Haltung vieler Unternehmen könnte der Aufwand sein, den das Thema für die gesamte Workplace-Infrastruktur nach sich zieht. Es müssen geeignete Konzepte und Lösungen gefunden werden, um Kosten- und Investitionsrisiken zu minimieren und gleichzeitig die nötige Sicherheit und Agilität zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, müssen Unternehmen die gesamte IT- und Service-Infrastruktur auf den Prüfstand stellen – von den Endgeräten, Anwendungen und Inhalten über die notwendige Datensicherheit bis hin zu Connectivity und Support.

„Eine Mobility-Strategie sollte immer auch integraler Bestandteil der gesamten Workplace-Strategie sein. Der Aufwand für die Implementierung ist zwar relativ groß, ihm stehen aber zahlreiche Vorteile gegenüber“, erläutert Günter Kurth, Solution Director Mobility bei Computacenter. „Ein zentrales Management der Geräte ermöglicht eine effektive Administration, Sicherheitsanforderungen werden gewährleistet und der Einsatz privater Schatten-IT deutlich minimiert. Und da die Arbeitsausstattung den individuellen Anforderungen der Mitarbeiter entspricht, können diese deutlich effizienter arbeiten.“

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