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Befragung von Materna und ePocket Solutions bestätigt den Sinn mobiler Lösungen

Mobile IT für Service-Mitarbeiter steigert Qualität und Produktivität

03.12.2008 | Redakteur: Ulrike Ostler

Mit mobiler IT den richtigen Draht ins Unternehmen
Mit mobiler IT den richtigen Draht ins Unternehmen

Rund 89 Prozent der befragten Unternehmen arbeiten im Service mit mobilen Endgeräten oder planen in naher Zukunft den Einsatz. Die Begründung: bessere Qualität im Service sowie höhere Produktivität der Mitarbeiter. Die Ergebnisse gehören zu einer Online-Umfrage vom Dortmunder IT-Dienstleister Materna und dem Software-Anbieter ePocket Solutions.

Zu den Hauptaufgaben der mobilen Service-Techniker zählen Reparaturen, Installationen und Wartungsarbeiten. Mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen, die mobile Applikationen für solche Service-Leistungen einsetzen, möchten auf keinen Fall mehr darauf verzichten.

Und für Service-Techniker, die noch keinen digitalen Begleiter haben, könnte sich das schnell ändern: 41 Prozent der Unternehmen wollen im nächsten Jahr mobile Applikationen einführen, weitere 46 Prozent in den nächsten 24 Monaten.

Die Aussicht wurde in einer Befragung ermittelt, an der sich über 100 Unternehmen aller Branchen und Größen, vorrangig aus Deutschland, beteiligt haben. Die Unternehmen beschäftigen im Schnitt 100 Service-Techniker.

Handhelds statt Laptops

Insbesondere Handhelds oder auch PDA-Telefone (PDA = Personal Digital Assistant) sind demnach auf dem Vormarsch: Rund 30 Prozent der Unternehmen stellen ihren Service-Mitarbeitern neben ihrem Notebook auch einen Handheld zur Verfügung. Gut ein Viertel (26 Prozent) lässt sogar ausschließlich mit PDAs arbeiten, bei 45 Prozent der Teilnehmer ist das Notebook alleiniges Arbeitsgerät.

Das wird sich ändern: Künftig wollen 43 Prozent der befragten Unternehmen ihre mobilen Mitarbeiter mit Handhelds und tragbaren PCs ausstatten und ein weiteres Drittel (30 Prozent) plant ausschließlich den Einsatz von Handhelds.

Mobile Begleiter für alle Fälle

Service-Techniker nutzen heute schon eine Fülle an Funktionen ihrer mobilen Lösungen. Mit der typischen Applikation, wie sie von zwei Dritteln der Befragten heute eingesetzt wird, lassen sich Details eines Arbeitsauftrags sowie der Service-Historie der betroffenen Installation einsehen. Damit stehen dem Techniker alle Informationen zur Verfügung, die er zur erfolgreichen Erledigung der Arbeiten benötigt – auch zu Aufträgen, die ihm erst im Laufe des Arbeitstages zugewiesen wurden.

Online und offline

Ebenso zum Standard gehört das offline Arbeiten ohne Netzwerkverbindung. Dies ist unverzichtbar, da Service-Einsätze oft an Einsatzorten durchgeführt werden müssen, in denen eine Mobilfunkverbindung nicht möglich oder nicht zulässig ist (zum Beispiel im Aufzugsschacht oder in Krankenhäusern).

Ebenfalls zum Standard gehören die Dokumentation ausgeführter Arbeiten sowie die Erfassung verbrauchter Materialien und der Arbeitszeit. So ist eine effiziente Weiterbearbeitung des Auftrags im Back-Office etwa bei der Fakturierung gewährleistet.

In Zukunft müssen mobile Lösungen noch weitere Funktionen bereithalten. Gefragt sind vor allem durchgängige Service-Prozesse ohne Medienbrüche. Interesse besteht auch an Funktionen zur Optimierung der Materialwirtschaft und zur erweiterten Auftragsdokumentation.

weiter mit: Mobilität beflügelt den Service

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