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Sony Ericsson legt nach

Mobile eMail hält Einzug in Walkman- und Cybershot-Geräte

18.06.2007 | Redakteur: Susanne Ehneß

Die Fünf-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Blitz ist das Highlight des K850i.
Die Fünf-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Blitz ist das Highlight des K850i.

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Sony Ericsson verstärkt seine Handy-Produktkategorien »Walkman« und »Cybershot« mit weiteren Modellen, die jetzt auch Push-eMail-fähig sind. Zur Freude der Netzbetreiber hat das Unternehmen aber auch an Features gebastelt, die das Herunterladen von MP3- und anderen Musik-Files direkt auf das Handy deutlich attraktiver machen sollen. Im zweiten Halbjahr 2007 sollen sechs neue Handys auf den Markt kommen.

Das Highlight aus der Cybershot-Reihe heißt »K850i«, wartet mit einer Fünf-Megapixel-Kamera auf und verfügt über Autofokus und Blitz. Eine Serienbildfunktion und die Möglichkeit, Helligkeit und Kontrast eines Bildes zu korrigieren, sollen dazu führen, dass sich »Bilder vom K850i nicht mehr von denen einer herkömmlichen Digitalkamera unterscheiden lassen«, sagt Gunter Thiel, Marketingleiter bei Sony Ericsson.

Damit im Ernstfall schnell geknipst werden kann, wurde das Menü umgestaltet. Jetzt können Aufnahmemodus, Weißabgleich oder Bildgröße schnell angesteuert werden. Das K850i präsentiert die Aufnahmen auf einem 2,2-Zoll-Display. Dank des Datenturbos HSDPA (Highspeed Downlink Packet Access) können die fertigen Bilder auch schnell online gestellt werden.

Das Gerät kommt mit einem 512-Megabyte-Memory-Stick in die Läden. Erstmals können aber auch Micro-SD-Karten eingeschoben werden. Das Quadband-Gerät wird es in den Farben »Velvet Blue« oder »Luminous Green« im vierten Quartal für voraussichtlich 599 Euro geben.

Musik-Detektiv

Innerhalb der Walkman-Serie stehen zwei Modelle auf dem Plan, das »W960i« und das »W910i«.

Das W960i ist mit acht Gigabyte internem Speicher ausgestattet, besitzt einen Touchscreen und ein 2,6-Zoll-Display. Das Triband UMTS-/GPRS-Gerät verfügt darüber hinaus noch über eine 3,2-Megapixel-Kamera und beherrscht Push-eMail. Die Funktion TrackID, seit letztem Jahr an Bord von einigen Geräten, hat Sony Ericsson nochmals verfeinert. Mit Hilfe dieser Software kann man unbekannten Songtiteln oder deren Interpreten auf die Spur kommen. Einfach ein Stück des Songs mit dem Mikrofon des Handys aufnehmen und die Anfrage starten. Binnen Sekunden bekommt man Infos zu Song, Künstler oder Album geliefert. Der Service selbst ist kostenlos, allerdings fallen dabei entsprechend der gewählten Tarifart Datengebühren an.

Gut gestartet

Seit der Service im Herbst 2006 startete, wurden bereits 2,5 Millionen Anfragen registriert. Jetzt wird mit den Netzbetreibern zusammengearbeitet, um den Nutzern auch die Möglichkeit zu geben, den entsprechenden Song gleich über das Handy zu kaufen. Der Online-Zugang erfolgt über den Opera-Browser der Symbian-Plattform, auf der das Handy basiert. Das W960 soll ebenfalls im vierten Quartal das Licht der Welt erblicken und 799 Euro kosten.

Nintendo macht es vor

Etwas verspielter wirkt das W910i. »Musik herunterladen, Entertainment auf dem Handy und innovative Musik-Funktionen« sollen den Verbraucher zum Kauf motivieren, ist sich Axel Kettenring, General Manager bei Sony Ericsson Deutschland, sicher. Das W910i arbeitet mit HSDPA und kann so Musikdownloads schnell realisieren. Mit Hilfe des Services »Play Now« genügen einige Klicks, um den Titel vorab zu hören, auszuwählen und zu bezahlen. Die ausgewählten Tracks kommen ohne Umweg über den Computer auf das Handy.

Sieht man künftig Handybesitzer, die ihr Gerät kräftig schütteln, kann das an der neuen Steuerungstechnologie liegen. Denn dank »Shake Control« genügt es, das Handy einmal ruckartig in eine Richtung zu bewegen, um den nächsten Titel im Ohr zu haben. Bei rascher Bewegung in zwei entgegengesetzte Richtungen wird die Playliste gar ganz durcheinandergeschüttelt. Die neue Technologie – Wii lässt grüßen – soll künftig auch dem mobilen Gaming neue Impulse verleihen.

Das W910i bietet auch Push-eMail-Support via IMAP (Internet Message Access Protocol) und eine Zwei-Megapixel-Kamera. Es ist in den Farben »Hearty Red« oder »Noble Black« verfügbar und für 549 Euro im vierten Quartal zu haben.

Bald im Handel

Auch die Smartphone-Baureihe erhält Zuwachs. Das K530i ist ein UMTS-Gerät, das Office-Funktionalität bietet und mit einer Zwei-Megapixel-Kamera ausgestattet ist. Es wird bereits im dritten Quartal zu haben sein und 299 Euro kosten.

Im Einstiegsbereich gibt es ebenfalls im dritten Quartal die beiden Klappgeräte Z250i und Z320i. Beides sind Triband-GPRS-Geräte, von denen das Z320i noch eine 1,3-Megapixel-Kamera spendiert bekommen hat. Letzteres soll 149 Euro kosten, das Z250i wird für 129 Euro angeboten.

Nachdem sich Sony Ericsson noch immer nicht für ein Gerät mit integriertem GPS-Chip entscheiden kann, bietet man nun zumindest ein neues Headset mit GPS-Funktion an. Angesteckt ans Handy wird dieses zum Navigationsgerät, der Empfänger ist ab dem dritten Quartal für 79 Euro zu haben.

In Zusammenarbeit mit dem Uhrenhersteller Fossil wurde eine Bluetooth-Uhr entwickelt, mit der sich auch das Handy steuern lässt. Die MBW-150 genannte Kollektion umfasst im Moment drei Modelle, die zwischen 269 und 299 Euro kosten sollen. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen.

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