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Storage&DataManagement

Synaxon startet neues Beschaffungskonzept

Mit Volldampf auf der Dritten Welle

| Autor / Redakteur: Petra Anne-Marie Kollmannsberger / Klaus Länger

Mit dem Beschaffungskonzept Synaxon IT.Partnerschaft, in dem Akcent und Microtrend verschnelzen, will Synaxon erfolgreich auf der „Dritten Welle“ der IT-Entwicklung mitschwimmen.
Mit dem Beschaffungskonzept Synaxon IT.Partnerschaft, in dem Akcent und Microtrend verschnelzen, will Synaxon erfolgreich auf der „Dritten Welle“ der IT-Entwicklung mitschwimmen. (Bild: © EvrenKalinbacak/ Fotolia.com)

Die Synaxon AG hat sich komplett neu aufgestellt. Durch die Einführung des Einkaufskooperationsmodells IT.Partnerschaft hat die Kooperation einen eineinhalbjährigen Umbauprozess abgeschlossen. Mit dem neuen Angebot will das Unternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Schloß Holte-Stukenbrock vor allem das B2B-Geschäft stärken.

Synaxon-Vorstand Mark Schröder bezeichnete die Neuausrichtung des Systemhausverbundes als „größten Transformationsprozess in der Firmengeschichte in den letzten zehn Jahren“. Damit könne man auch die erwartete „Dritte Welle“ im IT-Markt meistern. Bei der Neuausrichtung hat die Gruppe ihr Portfolio insgesamt ausgebaut. Sämtliche Synaxon-Marken wurden leistungsmäßig erweitert und den geänderten Anforderungen angepasst. Damit soll dem Wunsch der Kunden nach „Lösungen, statt Hardware“ Rechnung getragen werden. Dienstleistungen seien heute das Kerngeschäft im IT-Bereich, so Schröder.

IT.Partnerschaft löst Akcent und Microtrend ab

Mark Schröder ist seit 2007 Vorstand bei Synaxon.
Mark Schröder ist seit 2007 Vorstand bei Synaxon. (Bild: Synaxon)

Herzstück der Neuorientierung ist das Beschaffungskonzept Synaxon IT.Partnerschaft, in dem die beiden bisherigen Einkaufskooperationen Akcent und Microtrend verschmelzen. Das Besondere: Akcent- und Microtrend-Partner behalten ihre bestehenden Verträge, können aber in vollem Umfang die verbesserten Konditionen der IT.Partnerschaft nutzen. Langfristig werden die beiden langjährigen Marken jedoch vom Markt verschwinden, Neuverträge soll es nicht mehr geben, heißt es aus der Firmenleitung.

Die neue IT.Partnerschaft bringt laut Jan Schwarzenberger, Geschäftsbereichsleiter Einkauf, den Synaxon-Partnern entscheidende Vorteile: „Gerade kleinere Systemhäuser sind damit in der Lage, Projekte zu realisieren, die sonst zu umfangreich für sie wären. Sie sparen eigene Zertifizierungs- und Prozesskosten sowie Ressourcen.“ Die umfassende Projektunterstützung ist der zentrale Punkt des neuen Konzepts. Verfügbar ist sie derzeit für HPE, HP, Lenovo, Acer, Supermicro, Fujitsu, Asus, MSI, Qnap, Devolo, Logitech und LG. Synaxon bietet seinen Partnern dabei auf Wunsch Support, der von der Bedarfsanalyse über die Projekt-Konfiguration bis zur Finanzierungshilfe reicht. Zielgruppe der Synaxon IT.Partnerschaft sind kleinere Systemhäuser und Fachhändler mit bis zu zehn Mitarbeitern.

Mit der IT.Partnerschaft will Synaxon den verstärkten Trend hin zum Lösungsgeschäft Rechnung tragen. Von den Kunden werden zunehmend nicht mehr einzelne Systemteile und Komponenten, sondern komplette Lösungen nachgefragt. Um diese zu realisieren, stehen den Partnern im „Muttersystemhaus“ Synaxon speziell geschulte Ansprechpartner zur Seite. Nach Angaben von Jan Schwarzenberger sei man hier von der „reinen Maschinenkompetenz“ weggekommen und habe beim Betreuungsangebot den „Faktor Mensch“ in den Mittelpunkt gerückt. Das Beraterteam wurde aufgestockt, so dass für jede Anforderung Experten zur Verfügung stehen.

Weiterentwicklung des Einkaufssystem EGIS

Im Zuge der Umgestaltung wurde auch der „Dauerbrenner“ EGIS weiter ausgebaut. Das Einkaufssystem bietet nun verbesserte Konditionen und wurde um ein Tool für Projektanfragen ergänzt. Für die Synaxon-Partner bedeutet dies schnelle, sichere und vielfältige Beschaffungsmöglichkeiten. Zahlreiche Großhändler und Distributoren sind angeschlossen und es befinden sich nach Firmenangaben mehr als zwei Millionen Produkte im System. Zusätzlich bietet EGIS Schnittstellen zu relevanten Warenwirtschaftssystemen. Das System ist zudem ESD-fähig, webbasiert und benötigt weder Installationen noch Updates.

Cloud-Angebote als neuer Schwerpunkt

„Infrastructure as a Service“ bildet einen Schwerpunkt in der Neukonzeption des Synaxon-Leistungsportfolios. Die Gruppe bietet Cloud-Partnerschaften mit Amazon Web Services (AWS), der Wortmann Terra-Cloud, T-Systems und weiteren Cloud-Anbietern. Schnelles Enabling und Schulungen für diverse Cloud-Lösungen stehen im Vordergrund dieses Angebotes. Auch bei der Microsoft-Beschaffung hilft der Systemhaus-Spezialist seinen Partnern auf die Sprünge und berät zu allen Lizensierungsthemen bei Windows 10, Office 365, Windows Server oder SPLA-Lizenzen.

Synaxon unterstützt seine Partner darüber hinaus bei der Entwicklung ihrer eigenen Managed Services, die damit kontinuierlich wiederkehrende Umsätze erzielen können.

Als Basis werden hierzu Remote Monitoring-Lösungen und Business-Intelligence vermittelt, um in netzwerkfähigen Geräten alle relevanten Informationen und Daten zu speichern – von Autotask, LogicNow, Server-Eye Kaseya und AVG. Darüber hinaus werden Managed-Service-Lösungen von großen Anbietern vermittelt und für Managed-Antivirus, Managed-Backup, Exchange sowie andere gehostete SaaS-Lösungen Distributions- und Rahmenverträge aufgebaut.

Ausweitung des Schulungsangebots

Weil der Beratungsbedarf bei den kleinen und mittleren Systemhäusern, die sich mit immer komplexeren Anforderungen konfrontiert sehen, stark gestiegen ist, hat Synaxon das Angebot der betriebseigenen Akademie ausgebaut. Hier können die Partner das nötige Know-how für Produkte und Lösungen erwerben. Stark nachgefragt werden nach Firmenangaben Schulungen zu Cloud Computing, Datenschutz und Sicherheitssystemen.

Mit der Neuorientierung richtete die Synaxon AG nach Angaben von Vorstand Mark Schröder seine Leistungen konsequent an den Kernprozessen von Systemhäusern aus. In erster Linie geht es bei den Partnern darum, Prozesskosten zu senken bzw. niedrig zu halten, um sich damit Marktchancen zu sichern. Mit diesem Anspruch war Synaxon 1991 im Privatkundenbereich gestartet. Das seit 1999 börsennotierte Unternehmen gilt als größte IT-Verbundgruppe Europas mit 160 Mitarbeitern an den Standorten Schloß Holte-Stukenbrock und Warrington (UK). Neben der Synaxon IT.Partnerschaft setzt die Gruppe auf die Säulen PC-Spezialist, IT.Service Network, iTeam und die Synaxon Akademie.

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