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Storage&DataManagement

Cebit 2016: Die News der Security-Anbieter

Mit Sicherheit ein gutes Geschäft

| Autor / Redakteur: Oliver Schonschek / Wilfried Platten

Laut Bitkom-Branchenbarometer steht IT-Security in der Prioritätenliste im ersten Halbjahr 2016 ganz oben.
Laut Bitkom-Branchenbarometer steht IT-Security in der Prioritätenliste im ersten Halbjahr 2016 ganz oben. (Bild: Bitkom)

Die großen Themen der diesjährigen Cebit – wie Industrie 4.0 oder Internet of Things – sind ohne Security nicht denkbar. Eine Riesenchance für den Channel.

Schon im Vorfeld der Cebit 2016 stand die IT-Sicherheit im Rampenlicht. Kein Wunder, denn ohne sie ist die von der Messe so getaufte „d!conomy“, also das, was gemeinhin als „Digitale Transformation“ der Wirtschaft bezeichnet wird, nicht zu machen. Deshalb drehte sich nicht nur bei den circa 300 auf Business Security spezialisierten Ausstellern alles um dieses Thema.

Die aktuellen Ereignisse rund um Hacker-Attacken, Cyber-Kriminalität, Safe-Harbor-Urteil, EU-US Privacy Shield und die kommende EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) feuern das Thema zusätzlich an. Und folgerichtig ruft der Bitkom die Sicherheit für IT-Unternehmen zum Thema des Jahres 2016 aus. Was an Schutz-Lösungen alles möglich ist und womit Systemhäuser potenziell gute Geschäfte machen können, das war auf der Cebit eindrucksvoll zu sehen.

Centrify

Neu bei Centrify waren Funktionalitäten bei der Identity Platform. Dazu gehören adaptive Multi-Faktor-Authentifizierung, Authentifizierung bei besonders geschützten Applikationen wie auf Mobilgeräten gespeicherten Smartcard-Zugangsdaten und die Verwaltung und Sicherung der Zugänge von Dritten.

Besonders interessant für den Channel: Centrify stellt derzeit auf ein Two-Tier-Model um, mit Infinigate als neuem VAD. Das Partnernetzwerk (CCPN) bietet ein neues Portal, das bessere Einblicke in den Projektstatus geben soll. Zudem gibt es jetzt ein vereinfachtes Zertifizierungssystem. Centrify gestaltet seine Incentives und die Ziele für die Partnerschafts-Level neu und führt ein Vergütungsprogramm ein. Besonders für neue Partner besteht das Angebot einer Projektbegleitung durch Sales Engineers.

G Data

G Data präsentierte sein überarbeitetes Portfolio für Endpunkt- und Netzwerksicherheit. Neu in der Version 14 sind unter anderem die Exploit Protection, die Apple-Integration sowie ein Netzwerk-Monitoring. Ebenfalls neu ist G Data Managed Endpoint Security powered by Azure, mit der Unternehmen IT-Sicherheit für Endpunkte „as a Service“ aus einer Cloud gestalten können. Sie wird auch aus einer Cloud in Deutschland angeboten. Auch im Bereich Services gibt es neue Optionen: Bei Advanced Analytics stehen Experten-Services wie IT-Forensik aus den G Data Security Labs zur Verfügung, die Partner ihren Kunden anbieten können. Bei dem G Data Full Service benötigen die Kunden zudem keine eigenen Azure-Lizenzen, was den Einstieg in die Security aus der Cloud erleichtert.

IBM

IBM zeigte den Cloud Security Enforcer, der Licht in die Schatten-IT der Cloud-Apps bringen soll. Sie lassen sich damit aufspüren, bewerten, kontrollieren und blockieren. Die z13s-Mainframes verfügen jetzt über eingebaute Kryptographie-Funktionen, um Daten schneller zu ver- und entschlüsseln. X-Force Exchange ist nicht nur eine Plattform für den Austausch und die Auswertung sicherheitsrelevanter Informationen, die Security-Intelligence-Plattform sieht auch einen App-Marktplatz vor, auf dem Partner selbst entwickelte Security-Apps vertreiben können. IBM beabsichtigt zudem den Zukauf von Resilient Systems, einen Spezialisten für Security Incident Management.

Kaspersky

Das Motto von Kaspersky lautete „Schärfer sehen dank Security Intelligence!“ Neu auf der Cebit war die Anti Targeted Attack Platform. Sie nutzt die Informationen der Security Intelligence der Kaspersky Labs und unterstützt bei der Entdeckung von Cyberattacken, komplexer und neuartiger Malware sowie Advanced Persistent Threats (APTs). Kaspersky baut sein Channel-Team neu auf und hat das Partnerprogramm erweitert. Es sieht nun vier Zertifizierungsstufen vor. Über das aktualisierte Online-Portal erhalten Partnerunternehmen Unterstützung hinsichtlich Vertrieb und Vermarktung der Lösungen und Services. Vertriebspartner finden hier Tools und Services, etwa für Marketingkampagnen, Trainings und Webinare. Zudem ist eine Online-Registrierung für Geschäftsabschlüsse möglich.

Ergänzendes zum Thema
 
Intel Security Innovation Alliance

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