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HP übernimmt Druckersparte Mit Samsung-Technik in den Kopierer-Markt

Autor: Klaus Länger

Vor etwa einem Jahr hat HP die Übernahme der kompletten Samsung-Druckersparte angekündigt. Nun wird sie offiziell vollzogen. Damit verfügt der US-Hersteller erstmals über Laser-Druckwerke aus eigener Fertigung und will damit den Markt für große A3-Multifunktionsdrucker aufrollen.

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Die Druckersparte von Samsung gehört jetzt offiziell zu HP. Am 1. November begann die Integration der Samsung-Teams in die globalen und lokalen HP-Strukturen.
Die Druckersparte von Samsung gehört jetzt offiziell zu HP. Am 1. November begann die Integration der Samsung-Teams in die globalen und lokalen HP-Strukturen.
(Bild: HP)

Eine „Renaissance des Druckens“, will Dion Weisler, Präsident und CEO von HP Inc., mit der jetzt vollzogenen Übernahme der Druckersparte von Samsung einläuten. Neben der Fertigung übernimmt HP die Entwicklungsabteilung mit 1.300 Forschern und Ingenieuren sowie die 6.500 für Drucker relevanten Patente von dem koreanischen Unternehmen. HPs primäres Ziel ist der laut dem US-Unternehmen 55 Milliarden US-Dollar schwere Markt für Kopierer, den man nun mit Geräten erobern will, die genauso leistungsfähig, aber einfacher zu warten sind, als die bisherigen Geräte auf dem Markt. Daneben soll die Aquise aber auch das Geschäft mit A4-Geräten stärken. HP bezahlt für die Druckersparte 1,05 Milliarden US-Dollar, als Teil der Vereinbarung soll Samsung über den freien Markt HP-Aktien im Wert von 100 bis 300 Millionen US-Dollar erwerben.

Gespräche mit dem Channel

Die Integration der Samsung-Teams in die HP-Strukturen läuft seit dem 1. November. Jan Riecher, Geschäftsführer von HP Deutschland und Österreich erläutert den Prozess folgendermaßen: „Nun beginnt die eigentliche Arbeit der Integration. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir eine Vielzahl von Gesprächen führen – mit Distributoren, Partnern und Kunden und natürlich auch mit den Mitarbeitern. Die Erwartungen von allen Seiten sind hoch. Die Entscheidung für die Übernahme ist von Partnern und Kunden bisher sehr positiv aufgenommen worden. Diesen Vertrauensvorschuss gilt es zu rechtfertigen.“

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