Strahlenschutz-Tipps Mit dem Smartphone in den Urlaub

Autor Ira Zahorsky

Das Smartphone gehört heutzutage ins Reisegepäck. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) weist in diesem Zusammenhang auf die Belastung durch Mobilfunkstrahlung hin und gibt Tipps zur Vorbeugung.

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Sonnenstrahlen oder Mobilfunkstrahlung: zu viel von beidem ist ungesund.
Sonnenstrahlen oder Mobilfunkstrahlung: zu viel von beidem ist ungesund.
(Bild: Maridav - Fotolia.com)

Sich im Urlaub am Smartphone kurz zu fassen, schont nicht nur die Reisekasse. Damit Sprach- und Datenübertragung funktionieren, sendet das Gerät hochfrequente elektromagnetische Felder aus. Diese sind im Allgemeinen sehr viel stärker als die Felder, denen man beispielsweise durch benachbarte Mobilfunkbasisstationen ausgesetzt ist.

Wie Mobilfunk überhaupt funktioniert und was man über seine Wirkung auf den Menschen weiß, erklärt eine neue Animation des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS).

Risiken vorbeugen

Um die Belastung mit Mobilfunkstrahlung am Kopf so gering wie möglich zu halten, und damit Risiken vorzubeugen, die heute möglicherweise noch unbekannt sind, rät das Bundesamt für Strahlenschutz folgendes:

  • Nutzen Sie das Festnetztelefon, wenn Sie die Wahl zwischen Festnetz und Handy haben.
  • Halten Sie Telefonate möglichst kurz.
  • Telefonieren Sie mit einem kabelgebundenem Headset.
  • Telefonieren Sie möglichst nicht bei schlechtem Empfang, wie zum Beispiel im Auto ohne Außenantenne.
  • Verwenden Sie Geräte, bei denen Ihr Kopf möglichst geringen Mobilfunkfeldern ausgesetzt ist. Je niedriger der sogenannte SAR-Wert (Spezifische Absorptionsrate) Ihres Handys ist, desto besser. Die SAR-Werte von Handy-Modellen finden Sie zum Beispiel unter www.bfs.de/sar-werte-handy oder in der Gebrauchsanweisung des Telefons.
  • Wenn Sie Ihr Handy oder Smartphone am Körper tragen, achten Sie auf den vom Hersteller angegebenen Mindestabstand.
  • Schreiben Sie Textnachrichten, denn dabei halten Sie das Handy nicht am Kopf.
  • Im Internet surfen und E-Mails abrufen sollten Sie möglichst nur bei gutem Empfang oder über WLAN. Bei WLAN ist die Sendeleistung in der Regel niedriger als bei den Mobilfunkstandards UMTS, GSM oder LTE.
  • Rufen Sie E-Mails nur bei Bedarf manuell ab.
  • Vermeiden Sie den Abruf von E-Mails, während Sie telefonieren. Wenn Sie Ihre persönliche Strahlenbelastung besonders gering halten möchten, schalten Sie den Hintergrunddatenverkehr ab.

Kinder schützen

Bei Kindern empfiehlt das BfS, Telefonate mit dem Smartphone soweit wie möglich einzuschränken, da sie sich in der Entwicklung befinden und gesundheitlich empfindlicher reagieren können. So sollten „Datenverbindungen über Mobilfunk“ deaktiviert und nur für begrenzte Zeit per WLAN genutzt werden.

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