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Ingram Micro unterstützt Systemhäuser im Bildungsmarkt

Mit dem reinen Verkauf von Produkten ist es nicht getan

| Redakteur: Jürgen Paukner

Michael Wittel, Business Group Manager bei Ingram Micro: „Wir sind mit unserem Engagement beim Thema Digitales Klassenzimmer/Digitale Schule auf dem richtigen Weg.“
Michael Wittel, Business Group Manager bei Ingram Micro: „Wir sind mit unserem Engagement beim Thema Digitales Klassenzimmer/Digitale Schule auf dem richtigen Weg.“

Das vor zwei Jahren speziell für den Bereich Education gegründete Vertriebsteam von Ingram Micro kann mittlerweile ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio anbieten. Michael Wittel, Business Group Manager bei Ingram Micro, erläutert, mit welchen Mitteln Ingram Micro die Systemhäuser im aufstrebenden Bildungsmarkt unterstützt.

ITB: Ingram Micro startete vor zwei Jahren mit dem Bereich Education und stellt mittlerweile ein umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio bereit. Können Sie uns bitte einen Einblick in Ihr Education-Portfolio geben?

Wittel: Unser Produktportfolio versetzt unsere Kunden in die Lage, Klassenräume sowie Schulen und Universitäten mit kompletten digitalen Lösungen auszustatten. Wichtig ist uns hierbei, nicht nur ein einziges, sondern eine Vielzahl an Lösungskonzepten bereitzustellen. Um unsere Fachhandelspartner bei der Auswahl des richtigen Equipments für das jeweilige Endkundenszenario zu unterstützen, haben wir ein spezielles Vertriebsteam für den Bereich Education aufgebaut. In puncto Dienstleistungen arbeiten wir zum Beispiel mit einem Trainerstab zusammen, welcher bei Bedarf sowohl unsere Kunden für den Vertrieb an Schulen fit macht, als auch die Schulungen des Lehrpersonals hinsichtlich der digitalen Ausstattung direkt vor Ort übernehmen kann. Weitere Dienstleistungen und die Aufnahme weiterer dedizierter Hersteller sind für 2012 geplant.

ITB: Im Mai 2011 stiftete Ingram Micro mit Partnern der Volksschule Poing eine multimediale Klassenzimmerausstattung. Welche Erfahrung haben Sie mit diesem Pilotprojekt gemacht?

Wittel: Die erste und wichtigste Erfahrung für uns war, dass wir mit unserem Engagement beim Thema „Digitales Klassenzimmer/Digitale Schule“ auf dem richtigen Weg sind. Die Rückmeldungen der Lehrer, Schüler und vor allem auch der Eltern waren durchweg positiv. Allerdings ist es mit dem reinen Verkauf von Produkten nicht getan. Für eine gelungene Gesamtlösung ist es notwendig, die Lehrer – und teilweise auch die Eltern der Schüler – bei einem Projekt mit einzubinden. Wichtig ist aufzuzeigen, dass der Einsatz digitaler Medien im Unterricht Spaß macht, die Schulstunden abwechslungsreich und lebendig gestaltet werden können und die Lernatmosphäre dadurch begünstigt wird. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sind dabei geeignete Schulungen für Lehrer, die nicht nur den technischen, sondern auch den methodisch didaktischen Bereich abdecken.

ITB: Der Education-Markt ist ja für die allermeisten IT-Systemhäuser absolutes Neuland. Mit welchen Konzepten will und wird Ingram Micro die Systemhäuser unterstützen, um in diesem Zukunftsmarkt Fuß fassen zu können?

Wittel: Ein großer Schritt ist getan, indem den Lehrern die Berührungsängste bzw. der Respekt vor dem Einsatz digitaler Technik im Unterricht genommen wird. Bei der Auswahl geeigneter Hersteller und dem Aufbau von Kooperationen legen wir genau auf diesen Aspekt großen Wert. Bei Konzepten wie zum Beispiel edukick 2.0 (www.edukickklassenzimmer.de) bieten wir den Systemhäusern ein Paket aus Hard- und Software sowie zusätzlich fachspezifische Lehrerfortbildungen durch ausgebildete Trainer an. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Systemhauskunden bei Bedarf auch bei Vertriebsveranstaltungen an und für Schulen. Dazu haben wir ein speziell ausgebildetes Trainernetzwerk aufgebaut, welches die Sprache der Lehrer spricht und genau auf deren Bedürfnisse eingeht.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Trends es im Bildungsmarkt gibt.

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