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Good-Morning-Editorial vom 18.11.2016 Minusgrade in der Hölle

| Autor: Klaus Länger

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Klaus Länger, Redakteur IT-BUSINESS
Klaus Länger, Redakteur IT-BUSINESS
(Bild: Vogel IT-Medien)

Microsoft tritt der Linux-Foundation als Platinum-Mitglied bei. Vor einigen Jahren hätte man gedacht, dass eher die Hölle zufriert, als dass sich Microsoft für Linux engagiert. Schließlich hatte Microsofts Ex-CEO Steve Ballmer das freie Betriebssystem einst als Krebsgeschwür bezeichnet. Heute macht MS auf Azure gute Geschäfte mit Linux in der Cloud, arbeitet mit Linux-Firmen wie Canonical, Suse oder Red Hat zusammen und stellt massenhaft Software unter Open-Source-Lizenzen. Auf der anderen Seite hat sich aber auch Linux geändert. Die Entwicklung wird durch große Firmen finanziert und gesteuert, denen die Free-Software-Ideologie vieler GNU/Linux-Anhänger herzlich egal ist. Man will mit Linux Geld verdienen und nicht jede propietäre Software vom Erdboden vertilgen, sondern konkurriert nur dort, wo man um die gleichen Kunden kämpft, um an anderer Stelle wieder zu kooperieren.

Hat Linux nun gegen Microsoft gewonnen, oder ist das freie Betriebssystem nur selbst Teil des normalen IT-Business geworden? Was meinen Sie?

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