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Enterprise Search via Appliance oder Cloud Mindbreeze will die Google-Search-Appliance-Lücke füllen

Autor: Dr. Stefan Riedl

Google verlegt den Bereich Enterprise Search in die Cloud. Die Hardware zum Anfassen „Google Search Appliance“ löst sich dann metaphorisch gesprochen in einer Wolke auf. Mindbreeze will die Hardware-Lücke füllen.

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In Unternehmen fallen viele Daten an. Die Frage ist, wie Informationen daraus gewonnen werden können.
In Unternehmen fallen viele Daten an. Die Frage ist, wie Informationen daraus gewonnen werden können.
(Bild: VBM-Archiv)

Google will die hauseigene Search-Appliance-Hardware komplett in die Cloud überführen. Der Konzern setzt mit „Google Springboard“ auf eine Cloud-Lösung, berichtet beispielsweise Fortune.

Mindbreeze will die Lücke füllen

Daniel Fallmann, Gründer und Geschäftsführer von Mindbreeze
Daniel Fallmann, Gründer und Geschäftsführer von Mindbreeze
(Bild: Bild: Mindbreeze)

Der österreichische Hersteller Mindbreeze will diese daraus entstehende Lücke mit einer eigenen Appliance-Lösung füllen. Hier sieht Daniel Fallmann, Gründer und Geschäftsführer von Mindbreeze, ein großes Marktpotenzial, da viele Kunden mit Ihren Informationen gar nicht so einfach in die Cloud wechseln dürfen. „Oft hat das überhaupt nichts mit einer diffusen Angst der Unternehmen vor der Cloud zu tun, sondern vielmehr mit ihren eigenen bestehenden Kundenverträgen.“ Mindbreeze, als Google-Enterprise-Search-Konkurrent will Kunden die Wahl lassen, bietet aber selbst auch Cloud-Services an.

Suche nach Partnern

„Definitiv ja“, antwortet Fallmann auf die Frage, ob Mindbreeze noch Partner in Deutschland sucht. Allerdings werde man auch in Zukunft sehr selektiv vorgehen.

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Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur