Microsoft Surface 3 Pro Microsofts Tablet wird zur Notebook-Alternative

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Klaus Länger / Klaus Länger

Das Surface Pro ist erwachsen geworden: Microsoft stellt mit dem Surface Pro 3 eine neue 12-Zoll-Variante des eigenen Tablets vor. Mit 2K-Display und größerem Keyboard-Dock soll es herkömmliche Notebooks überflüssig machen.

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Hohe Auflösung: Der 12-Zoll-Touchscreen stellt 2160 x 1440 Bildpunkte dar. Der hochwertige Wacom-Stift gehört zur Grundausstattung.
Hohe Auflösung: Der 12-Zoll-Touchscreen stellt 2160 x 1440 Bildpunkte dar. Der hochwertige Wacom-Stift gehört zur Grundausstattung.
(Bild: Microsoft)

Glaubte man den Branchen-Auguren, dann würde Microsoft am 20. Mai in New York ein Surface Mini präsentieren. Stattdessen wurde es ein Surface Maxi. Denn das Surface Pro 3 rundet die Modellpalette der Microsoft-Tablets nach oben ab. Mit seinem 12-Zoll-Display ist es etwas breiter und höher als das 10,1-Zoll-Tablet Surface2 Pro geworden, dafür aber flacher. Das Surface Pro 3 misst 292,1 x 201,4 x 9,1 Millimeter. Mit einem Gewicht von knapp 800 Gramm ist es sogar 100 Gramm leichter als das Pro 2, das Chassis besteht auch hier aus der Magnesium-Legierung VaporMg.

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Display mit sehr hoher Auflösung

Im Innern des flachen Gehäuses arbeitet ein aktueller Intel-Core-Prozessor der vierten Generation (Haswell), zur Wahl stehen Core i3, Core i5 und Core i7. Bei dem 12-Zoll-IPS-Touchsreen folgt Microsoft dem Trend zu immer höheren Auflösungen: Es stellt mit 2160 x 1440 Pixel die 2K-Auflösung dar. Anders als bei den bisherigen Surface-Pro-Modellen setzt Microsoft beim Stift in der Grundausstattung nicht mehr auf Wacom-Technik, sondern auf Stift und Digitizer von N-Trig. Dadurch soll präziseres Arbeiten möglich sein. Per Stifttaste kann man nun OneNote direkt starten.

An Schnittstellen sind weiterhin eine USB-3.0-Buchse, ein Mini-DisplayPort und ein MicroSD-Einschub vorhanden, der im Surface Pro 3 integrierte WLAN-Adapter unterstützt nun auch den schnelleren 802.11ac-Standard und Bluetooth 4.0. Die Frontkamera und die rückseitige Kamera arbeiten mit 5-Megapixel-Sensoren.

Mehr Ergonomie durch flexibleren Kickstand und größere Tastatur

Verbessert wurde der Kickstand, der sich nun fast stufenlos verstellen lässt und ein flexibles Aufstellen des Tablets erlaubt. Das optionale 12-Zoll-Type-Cover macht aus dem Tablet ein Notebook, Mit einem zusätzlichen Gelenk kann die Tastatur steiler gestellt werden, wenn man diese Position beim Tippen vorzieht. Prinzipiell lassen sich aber auch die kleineren Tastaturen der 10,1-Zoll-Geräte magnetisch andocken.

Das Cover ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich: Rot, Violett, Blau, Schwarz sowie Hellblau. Das rote Surface Pro Type Cover wird exklusiv für 90 Tage ab Produktverfügbarkeit im Microsoft Store für den deutschen Markt bestellbar sein.

Die Preise für das Surface Pro 3

Das Einstiegsmodell des Surface Pro 3 mit Intel Core i3, vier Gigabyte RAM und 64-Gigabyte SSD kostet 799 Euro, für 999 Euro bekommt man dann einen Core i5 und eine 128-Gigabyte-SSD. Darüber rangieren die Modelle mit 256-Gigabyte-SSD: 1299 Euro für die Core-i5-Variante und 1549 Euro mit Intel Core i7. Das Spitzenmodell mit Core i7 und 512-Gigabyte-SSD kostet schließlich 1949 Euro. Dazu kommen dann noch 130 Euro für ein Type Cover, das man für ein produktives Arbeiten auf jeden Fall benötigt. Wer einen neuen Pen braucht, ist mit 50 Euro dabei.

Ab sofort nimmt Microsoft Vorbestellungen für das Surface Pro 3 entgegen. Die Auslieferung der neuen Tablets soll aber erst im August starten.

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