Virtualisierung und dessen Verwaltung Microsofts Strategie in Sachen Virtualisierung

Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Florian Karlstetter

Microsoft verfolgt in Sachen Virtualisierung eine umfassende Strategie. Im Gegensatz zu den Konkurrenten im Virtualisierungsmarkt muss Microsoft dabei auf einen breiten Nutzerkreis Rücksicht nehmen. Dieses jedoch ist Chance und Verpflichtung gleichermaßen.

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Bei Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V) erhalten Anwender die jeweils benötigten Arbeitsumgebungen in Form virtueller Desktops.
Bei Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V) erhalten Anwender die jeweils benötigten Arbeitsumgebungen in Form virtueller Desktops.
( Archiv: Vogel Business Media )

VMware ist mit vSphere (ehemals ESX-Server und Tools) führend in der Servervirtualisierung. Citrix nimmt mit XenApp (ehemals Presentation Server, WinFrame) eine vergleichbare Rolle bei der Bereitstellung von remote Applikationen ein. Doch dies sind nur zwei Facetten der Virtualisierung. VMware und der ESX-Server sind Synonym für die Servervirtualisierung, Citrix und sein XenApp für die Virtualisierung der Präsentationsschicht.

Daneben stehen aber weitere Varianten zur virtuellen Nachbildung von IT-Diensten. Zu den derzeit akuten Themen zählt die Desktop-Virtualisierung. Ferner erlebt auch die Speichervirtualisierung eine Renaissance. Und am Horizont lichten sich die ersten Nebelwolken der Cloud-Betriebsmodelle.

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All diese neuen Techniken ändern die Art wie IT-Dienste bis dato betrieben, verwaltet und verrechnet werden. Dies bedingt auch neue Verfahren für die Systemverwaltung und deren Verrechnung. Und auch dazu gibt es diverse Anbieter mit Einzellösungen.

Microsoft als Anbieter der nahezu in allen Segmenten entsprechende Angebote hat, ist folglich mit einer Schar an Änderungen und neuen Techniken konfrontiert. Die Antwort aus Redmond ist daher, analog zu den Änderungen, breit ausgelegt und überstreicht nahezu alle der oben erwähnten Bereiche. Dazu zählen alle Varianten der Virtualisierung, aber auch die Verwaltung der virtuellen Infrastrukturen und die Berücksichtigung der neuesten Cloud-Techniken. Dabei muss Microsoft bei allen Neuerungen, anders als alle erwähnten Anbieter von Einzellösungen, Rücksicht auf seine Kunden und das Zusammenspiel mit dem bestehenden Produkten nehmen.

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