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Nachfolger von Gregor Bieler Neuer Microsoft Channel Chef Kiehne setzt voll auf die Cloud

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Andre Kiehne verantwortet seit Juli 2017 das Lösungsgeschäft bei Microsoft Deutschland. Zum ersten Oktober tritt der Manager die Nachfolge von Gregor Bieler als Channel-Chef an. Wenig überraschend: Kiehne ist ein großer Freund von Cloud Computing.

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Digitalisierung wird beim neuen Channel-Chef von Microsoft groß geschrieben.
Digitalisierung wird beim neuen Channel-Chef von Microsoft groß geschrieben.
(Bild: Konstantin Hermann - stock.adobe.com)

Wer die Leitung der One Commercial Partner Organisation (OCP) bei Microsoft Deutschland übernimmt, trägt Verantwortung für das Geschäft mit 30.000 Partnern in Deutschland. Bisher hatte diese Position als General Manager Gregor Bieler inne. Ab Oktober übernimmt Andre Kiehne das Zepter.

Keine großen Umbrüche in Aussicht

Andre Kiehne ist der neue General Manager der One Commercial Partner Organisation (OCP) bei Microsoft Deutschland.
Andre Kiehne ist der neue General Manager der One Commercial Partner Organisation (OCP) bei Microsoft Deutschland.
(Bild: Microsoft)

Kiehne hat sich mit 16 Jahren als Software-Entwickler selbstständig gemacht und bezeichnet sich selbst als „Digital Nerd“. In einer Vorstellungsrunde über Microsoft Teams sagte der Manager: „Nach meinem Dafürhalten ist die Partnerlandschaft gut aufgestellt, es gibt also keinen Grund die Anzahl unserer Partner zu reduzieren oder stark zu erhöhen.“

Cloud als Voraussetzung für Digitalisierung

Cloud Computing sei in vielen Bereichen die notwendige Voraussetzung für die Digitalisierung, sagt Kiehne und nennt als Beispiele „KI, IoT, Edge – in weiten Teilen auch Security – das alles ist Cloud-getrieben.“ Digitalisierung und der Einsatz neuer Technologien erforderte aber auch das richtige Mindset in den Unternehmen. „Um sie voranzutreiben, braucht es den Mut, Fehler zu machen und sie zuzulassen, oder – aus Partnersicht – sich auch mal mit Mitbewerbern zu verbünden und gemeinsame Projekte umzusetzen.“ Es gebe hierzulande in dieser Hinsicht noch viel zu tun, ist der Manager überzeugt: „Nach dem Digitalisierungsbericht der KfW-Bank gehen mittelständische Unternehmen die Digitalisierung zwar verstärkt an, im europäischen Vergleich hinkt Deutschland aber weit hinterher“, betont Kiehne.

„Digital Turning Point“

„Wenn man so will, war Corona so etwas wie ein Digital Turning Point für so manche Unternehmen“, sagt Kiehne. Und dass es kaum zielführend wäre, in diesen Unternehmen grundlegend zu sagen, „jetzt bitte wieder alle Meetings vor Ort im Office abzuhalten“. Vielmehr wird Kiehnes Einschätzung nach die neue Flexibilität aufrecht erhalten werden, zumal sie echte Produktivitätsgewinne mit sich bringen würde.

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Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur