Weiterer Pluspunkt für Server-Virtualisierung Microsoft unterstützt jetzt auch SWsoft

Redakteur: Tim Wolfinger

Microsoft engagiert sich mit einer eigenen Plattform im Virtualisierungsmarkt und kooperiert diesbezüglich mit Novell/Xen. Nun gesteht Microsoft auch Anwendern der Virtualisierungs-Software Virtuozzo erweiterten Support zu.

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Virtuelle Server-Umgebungen werden von immer mehr Softwareanbietern unterstützt
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( Archiv: Vogel Business Media )

Mit einem Drei-Jahres-Vertrag besiegelten Microsoft und SWsoft, Anbieter der Virtualisierungslösung Virtuozzo, ihre Zusammenarbeit, die über bisherige Vereinbarungen hinausgeht. Ab sofort bietet Microsoft demnach Anwendern von Virtuozzo rund um die Uhr Support für Applikationen, die in virtuellen Maschinen betrieben werden. Zwar bleibt SWsoft weiterhin Ansprechpartner Nummer eins für die Kunden, kann sich in der Beratung hinsichtlich windowsbasierten Applikationen aber vollständig auf die Unterstützung und Fachkenntnis von Microsoft stützen. Das ist ein großer Fortschritt, denn Applikations- und Betriebssystemhersteller weigern sich teils heute noch, vollen Support für virtuelle Umgebungen zu liefern.

Virtuozzo, ein Produkt der Firma SWsoft und gleichzeitig die kommerzielle Variante des Community-Projekts OpenVZ, erlaubt es, 100 und mehr virtuelle auf einem physischen Server zu betreiben. Dies übertrifft bei weitem die Anzahl von Maschinen, die mit anderen Virtualisierungsplattformen zu erreichen sind. Allerdings lassen sich nur Windows- oder Linuxbetriebssysteme virtualisieren. Besonders Internet-Hoster greifen gerne auf Virtuozzo zurück.

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