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2-in-1-Tablets als universelle Mobilgeräte

Microsoft Surface Pro 3 und weitere Notebook-Alternativen

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Klaus Länger / Klaus Länger

Drehen, klappen, schieben: Die Convertibles

Neben den Detachables mit abnehmbarer Tastatur gibt es noch die Convertibles, die sich ebenfalls aus einem Notebook in ein Tablet verwandeln. Allerdings sitzt hier der eigentliche Rechner nicht hinter dem Display, sondern, wie bei Notebooks üblich, unter der Tastatur. Das Display wird für die Verwandlung in ein Tablet umgeklappt, gedreht oder über das Keyboard geschoben, hier gibt es verschiedene Konzepte.

Der Vorteil der Convertibles: Die Tastatur ist immer dabei, und die Geräte sind im Notebook-Modus nicht so kopflastig wie die Detachables. Gewichtige Nachteile sind allerdings das höhere Gewicht und das dickere Gehäuse im Tablet-Modus. Zudem verfügen nicht alle Convertibles über den vollen Satz an Lage- und Beschleunigungssensoren. Sie können zwar den Wechsel vom Quer- zum Hochformat erkennen, bieten aber nicht die Möglichkeit, Spiele durch die Neigung des Geräts zu steuern.

Das klassische Convertible mit vertikal drehbarem Display – solche Notebooks gibt es bereits seit zehn Jahren – wird durch Geräte wie das Fujitsu Lifebook T904 vertreten. Der neue 13,3-Zöller wiegt 1,6 Kilogramm. Sein Display liefert mit 2.560 x 1.440 Pixel eine höhere Auflösung als das Surface 3 Pro von Microsoft. Auch ein Stift gehört zur Grundausstattung. Allerdings gehört das T904 mit mindestens 1.600 Euro klar zum oberen Preissegment.

Eine noch höhere Bildschirmauflösung bei 13,3 Zoll Diagonale bringt das Yoga 2 Pro. Das IPS-Panel stellt hier die QHD+-Auflösung mit 3.200 x 1.800 Bildpunkten dar. Der Name ist bei dem gelenkigen 1.300-Euro-Gerät Programm: Das mit einem Doppelscharnier befestigte Display kann um 360 Grad umgeklappt werden. Das Keyboard liegt dann auf der Unterseite des so entstandenen Tablets, die Tasten schalten sich beim Umklappen automatisch ab.

Lenovo bietet noch zwei weitere Yoga-Modelle mit größerem Display an: Das Yoga 2 mit 13,3-Zoll-Full-HD-Panel für 800 Euro aufwärts und das Thinkpad Yoga als Business-Gerät. Hier wird beim Umklappen des Displays das Keyboard nicht nur deaktiviert, sondern zusätzlich auch noch der Tastaturrahmen angehoben, um die Tasten besser zu schützen. Der solide 12,5-Zöller kostet ab 970 Euro. Ab 1.100 Euro gibt es auch Modelle mit Digitizer und Stift.

Eine andere Art der Display-Aufhängung verwendet Dell beim XPS 12. Das 12,5-Zoll-Full-HD-Display ohne Stiftunterstützung ist hier horizontal drehbar in einem Rahmen aufgehängt. Die aktuellen XPS-12-Modelle, sie kosten 1.099 und 1.299 Euro, warten mit Core-i5- oder i7-Prozessoren der vierten Generation auf. Mittig an einer Art Ausleger aufgehängt und in mehreren Modi nutzbar ist das 15,6-Zoll-Display beim Acer Aspire R7. Mit einem Gewicht von 2,5 Kilogramm ist es einer der größten Verwandlungskünstler und wird als Tablet wohl eher auf dem Tisch liegen, als in der Hand gehalten werden.

Ebenso voluminös ist die 15,6-Zoll-Version des Sony-Vaio-Notebooks mit der sperrigen Bezeichnung Fit multi-flip. Bei ihr dient die untere Hälfte des geteilten Displaydeckels als Aufhängung für das um 180 Grad schwenkbare Panel. Das Fit multi-flip gibt es aber auch mit kleineren Display-Diagonalen, darunter auch 13,3 Zoll. Mehr Tablet als Notebook ist das Vaio Duo 13 von Sony. Der 1,3 Kilogramm leichte 13,3-Zöller mit LTE-Modul ist ein so genannter Slider. Das flach über dem Keyboard liegende Display wird für den Notebook-Modus nach hinten geschoben und richtet sich dabei auf.

Ergänzendes zum Thema
 
Microsoft Surface Pro 3

Das Vaio Duo 13 kostet etwa 1.200 Euro aufwärts. Die Fit-multi-Flip-Modelle bekommt man mit Pentium-Prozessor bereits ab etwa 850 Euro. Beide Modellreihen nutzen N-Trig-Stifte. □

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