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Aus Systembuilder wird Multipack Microsoft Hardware mit Herbst-Offensive für den Fachhandel

Redakteur: Sylvia Lösel

Zahlreiche neue Produkte erwarten den Fachhändler bei Microsoft. Die Hardware-Sparte des Software-Riesen legt dazu auch bei Partner-Initiativen, Bonusaktionen und mit Multipacks kräftig nach.

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Microsoft Hardware verbessert nicht nur den Komfort für Kunden, sondern auch den Service für Reseller.
Microsoft Hardware verbessert nicht nur den Komfort für Kunden, sondern auch den Service für Reseller.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ab sofort bietet Microsoft Hardware ein separates Produkt-Line-up für den Fachhandel an. Sukzessive wird dort das Systembuilder-Segment durch Multipacks ersetzt. Gleichzeitig wird auf Euro-Preise umgestellt, Tagespreise gehören damit der Vergangenheit an. Mit diesen Maßnahmen reagiert Microsoft auf Anregungen der Händler. „Wir haben außerdem unseren Service verbessert. Es gibt jetzt eine Hotline, bei der Kunden oder Händler direkt anrufen können. Damit wird dem Händler viel Arbeit erspart,“ erklärt Alexander Hecker, Sales Manager bei Microsoft, im Interview mit IT-BUSINESS.

Zubehör im Trend

Vor gut einem Jahr hatte Microsoft Hardware sein neues Partnerprogramm gestartet. Diesem sind rund 1.500 Händler angeschlossen, und es sollen noch mehr werden. „Wir suchen Händler, die an einer langfristigen Bindung interessiert und gewillt sind, den Zubehör-Bereich aktiv zu bearbeiten“, so Hecker weiter.

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Denn gerade der Zubehör-Markt bietet dem Fachhandel oft noch interessante Margen. Kunden sind hier eher bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, wenn sie dafür ein Produkt bekommen, das zu ihrem Image passt und mit dem sie sich differenzieren können. Dies zumindest hat eine Marktstudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergeben. Dr. Rudolf Aunkofer, Analyst bei der GfK: „Für den Fachhandel ist künftig ein breites Sortiment die Voraussetzung für profitables Arbeiten, denn Kunden wollen gerade Tastaturen und Mäuse auch anfassen können.“ Jeder Computer-Anwender habe inzwischen Keyboard und Maus zu Hause. Neues wird nur dann gekauft, wenn es ein tolles Design hat, einen guten Markennamen oder neueste Technologie. Dann aber dürfe Zubehör auch einmal mehr kosten, so Aunkofer.

Als Trends sieht der GfK-Experte mobile Eingabegeräte sowie Geräte, die die steigende Vernetzung unterstützen. „Die Cloud findet zu Hause statt“, so Aunkofer. „Anwender brauchen künftig auch Zubehör, das es ihnen erlaubt, ihre Home-Server, Netbooks und PCs zu steuern.“

Das Jahresendgeschäft sieht die GfK positiv. „Der Umsatz bei Mäusen und Webcams hat sich dieses Jahr um elf beziehungsweise zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert, der Umsatz mit Tastaturen liegt in etwa auf dem Vorjahresniveau“.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, mit welchen Produkten Microsoft dem Fachhandel im Herbst einheizt.

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