Service Level Agreements zur Daten- und Diensteverfügbarkeit Microsoft gibt dreigliedriges Preismodell für Windows Azure bekannt

Redakteur: Sarah Gandorfer

Mit Windows Azure bringt Microsoft ein Betriebssystem für Cloud Computing auf den Markt. Nun äußerte sich der Software-Konzern zum Preismodell. Mit drei verschiedenen Varianten soll es sich an die Bedürfnisse der Partner und Kunden anpassen.

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Windows Azure – das Microsoft-Betriebssystem für Cloud Computing in (himmel-)blau.
Windows Azure – das Microsoft-Betriebssystem für Cloud Computing in (himmel-)blau.
( Archiv: Vogel Business Media )

Am dritten Tag der weltweiten Partnerkonferenz gab Microsoft Details zum Preismodell von Windows Azure bekannt. Das für die Cloud konzipierte Betriebssystem bietet Entwicklern mit Microsoft SQL Azure eine webbasierte relationale Datenbank sowie Konnektivität und Interoperabilität mit .NET-Services. Dabei ist die Plattform ebenfalls für Produkte offen, die nicht von Microsoft stammen.

Was allerdings Linux angeht, so erteilt Prashant Ketkar, Director Product Marketing Windows Azure PMG, eine Absage: „Wir glauben, dass es nur eine kleine Fraktion von Entwicklern gibt, die auf unserem System Linux programmieren wollen.“ Demnächst soll Azure allerdings auch Java unterstützen können.

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„Unsere Partner unterteilen sich in unterschiedliche Gruppen mit je eigenen Bedürfnissen“, erklärt Ketkar. „Dementsprechend haben wir unser Preismodell angepasst.“ Drei Zahlungsmöglichkeiten gibt es künftig:

  • Bezahlung aufgrundlage der tatsächlichen Nutzung
  • Fixkosten-bezogen
  • Lizenz-bezogen

Die Abrechnung nach der tatsächlichen Nutzung wird mit Hilfe weniger Messwerte ermittelt, wodurch Flexibilität und Transparenz gewährleistet bleiben sollen. Die Partner bekommen zudem einen Fünf-Prozent-Discount für Windows-Azure-Rechenprozesse, SQL Azure sowie .NET-Services.

Um die Partner bei ihren Geschäften zu unterstützen, verspricht der Redmonder Konzern eine hohe Daten- und Diensteverfügbarkeit. Details zu diesen Service Level Agreements sowie zu den US-Preisen finden sich auf der Webseite des Herstellers.

Verfügbarkeit

Microsoft will Windows Azure, SQL Azure und .NET Services im November zur Professional Developers Conference 2009 auf den Markt bringen. Vorab können Partner jedoch schon jetzt im Rahmen der Community Technology Preview Anwendungen entwickeln.

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